Der Knoblauch wächst in einer knollenartigen Form, die entfernt an eine Zwiebel erinnert. Schält man diese Knolle aber, kommen viele kleine Einzelteile zum Vorschein, so genannte Knoblauchzehen. Die muss man nochmals schälen um an den eigentlich essbaren Teil zu gelangen. Der Knoblauch ist ein in Küchen weit verbreitetes Gewächs, das sehr vielseitig eingesetzt werden kann. So gibt es zum Einen Gerichte, die hauptsächlich den charakteristischen Geschmack des Knoblauchs enthalten ohne viele andere Geschmäcker zu benötigen. Beispiele dafür wären zum Beispiel Knoblauchbaguette oder Tzatziki (griechische Knoblauchsoße), bei denen man schon an der Bezeichnung die große Bedeutung des Knoblauchs erkennt. Zum Anderen kann man aber auch, je nach Geschmack, eine große Vielzahl an Gerichten wie Eintöpfe oder Fleischgerichte durch Hinzufügen von (angebratenem) Knoblauch verfeinern. Der Knoblauch hat einen auffälligen Geruch, der von Menschen, die nicht gerne Knoblauch essen oft als störend empfunden wird, wohingegen er von den Personen, die ihn auch genossen haben, kaum bis gar nicht wahrgenommen wird. Wem dieser Geruch zuwider ist, soll der kräftige Geschmack aber nicht vorenthalten werden: Bärlauch ist eine geschmacksähnliche, wenn auch nicht ganz so kräftige Alternative, die ohne die typische Geruchsentwicklung auskommt. Aber der Knoblauch wird nicht nur in der Küche verwendet, er soll auch heilende Fähigkeiten haben. So wirkt die Zusammensetzung des Knoblauchs beispielsweise wachstumshemmend auf Bakterien und Pilze und kann bei Beschwerden mit erhöhten Blutdruckwerten und Cholesterinwerten leicht mildernd wirken. Aber auch damit sind die dem Knoblauch zugesprochenen Fähigkeiten aber noch nicht erschöpft: Durch seinen starken Geruch herrschte früher der Aberglaube, dass die Pflanze Vampire und Dämonen abhalten kann. Am besten testen Sie selbst, was Sie der vielseitigen Pflanze alles zutrauen!