Theoretisch gesehen ist die vegetarische Ernährung eine Lebensweise ohne Fleisch. Meistens wird diese Lebensweise praktiziert, wenn man kein Fleisch isst aus der Überzeugung, dass keine Tiere für die menschliche Ernährung sterben sollten, vor allem, bei Massentierhaltung, die absolut nicht artgerecht ist. Man sollte als Vegetarier darauf achten, dass die Ernährung nicht zu einseitig aussieht und man genug Eiweiß zu sich nimmt. Praktisch gesehen gibt es verschiedene Arten und Ausprägungen des Vegetarismus. So gibt es beispielsweise Menschen, die weitestgehend auf Fleisch verzichten, es aber nicht grundlegend ablehnen, sondern ab und zu, wenn sie Lust darauf verspüren, Fleisch essen. Diese nennt man Teilzeitvegetarier oder auch Flexitarier. Menschen, die kein Fleisch essen, aber Fisch werden von der Gesellschaft oft den Vegetariern zugeordnet, wogegen sich Vegetarierverbände aber entschieden wehren, da bei dieser Ernährung andere tierische Produkte verzehrt werden, nur kein Fleisch. Die sogenannten Pescetarier sind also eigentlich eine eigene Gruppe. Bei den Vegetariern gibt es dann aber auch noch weitere Unterschiede. Bei ovo-lacto-vegetarischer Ernährung dürfen Eier und Milchprodukte gegessen werden, während ovo-vegetarische Ernährung nur Eier zulässt und lacto-vegetarische Ernährung nur Milchprodukte. Die streng vegetarische Ernährung kommt ganz ohne tierische Produkte aus, auch ohne weiterverarbeitete Produkte von toten Tieren wie beispielsweise Gelatine, weshalb bei einer solchen Ernährungsform auch keine Gummibärchen gegessen werden dürfen. Eine noch weiter ausgeprägte Form des Vegetarismus ist der Veganismus.