Vitamin E

Ebenso wie Vitamin A und Vitamin C gehört auch Vitamin E zu den Antioxidantien und kann durch Blockieren der freien Radikale helfen, das Krebsrisiko zu senken. Vitamin E unterstützt außerdem die Abwehrkräfte des Körpers, wenn es in einer ausreichenden Dosierung zu sich genommen wird. Im Normalfall benötigen Männer etwa 14mg und Frauen 12mg Vitamin E am Tag, was aber nur etwa die Hälfte der deutschen Bevölkerung schafft. Ausschließlich Pflanzen produzieren Vitamin E, aber in tierischen Produkten sind aufgrund der Nahrungskette auch geringe Vitamin E Konzentrationen enthalten. Stress, Rauchen oder allgemein geschwächte Abwehrkräfte sorgen für einen erhöhten Vitamin E Bedarf, der durch den Verzehr von Nüssen und das Kochen mit verschiedenen pflanzlichen Ölen gedeckt werden kann. Ein Mangel an Vitamin E macht sich für gewöhnlich erst nach jahrelanger permanenter Unterversorgung bemerkbar, da es einige Reserven gibt, auf die der Körper zurückgreifen kann. Eine höhere Anfälligkeit für Infekte, sowie Muskel- und Konzentrationsschwäche sind Zeichen einer mangelnden Vitamin E Versorgung. Eine Überdosierung ist ohne Nahrungsergänzungsmittel kaum zu erreichen, da Vitamin E nur eine sehr geringe Toxizität aufweist und Dosierungen bis zu 300mg pro Tag medizinisch nicht bedenklich sind. Erst ab einer Dosierung von über 800mg über einen langen Zeitraum hinweg wird eine Überdosierung bemerkbar, die zu Übelkeit und Kopfschmerzen führen kann.

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