Woran denken Sie, wenn Sie das Wort Japanischer Meerrettich oder Wassermeerrettich hören? An Wasabi? Sehr gut. Wussten Sie, dass dieser wild wirklich nur in Japan wächst? Und deutlich schärfer ist als europäischer Meerrettich? In Japan benutzt man dieses Gewürz frisch, im europäischen Kulturkreis meist als Pulver oder Paste. Es sind leider viele Fälschungen und gestreckte Versionen auf dem Markt. Echter Wasabi kann nie billig sein, so dass man daran die Qualität erkennen kann. Daher wird er mittlerweile auch industriell angepflanzt. Da Japan seinen Eigenbedarf nicht decken kann, wird er dort sogar importiert. Warum essen die Japaner bloß soviel Wasabi? Die Antwort ist ganz einfach: Sie benötigen ihn für ihr Nationalgericht Nummer 1. Sie haben es erraten, Sushi. Wasabi darf dabei nicht fehlen, denn Sushi, Wasabi sind eine unzertrennliche Einheit. Ein Grund mehr für diese unschlagbare Kombination: In letzter Zeit wird oft über gesundheitliche Risiken des Genusses von Sushi diskutiert, weil der Keimgehalt bei rohem Fisch natürlich entsprechend schnell ansteigen kann. Zum Glück geht aber der Verzehr von Sushi mit Wasabi einher, das eine desinfizierende Wirkung hat. Sushi plus Wasabi kann man also völlig unbedenklich genießen.
In Restaurants der gehobenen Preisklasse erfolgt die Würzung so, dass das Sushi auf Wasabi verzichten kann, zumindest muss der Gast es nicht noch damit nachwürzen. Übrigens sollte man in gehoberen Restaurants auch darauf verzichten, beim Genuss seines Sushis Wasabi in der Sojasauce aufzulösen, da sich das nicht gehört. Oft findet man auch die Methode, auf die Sushi Wasabi direkt aufzutragen, natürlich auch in minder exklusiven Etablissements. Sonst wird in einem kleinen Schälchen zum Sushi Wasabi bereitgestellt oder manchmal einfach auf die Platte oder den Teller gegeben. Der dazu gereichte rohe Ingwer dient dazu, den Geschmack zwischen den einzelnen Fischsorten zu neutralisieren. Es geht daher oft zusammen Sushi, Wasabi, Ingwer und Sojasauce. Sushi, Wasabi zusätzlich auf dem Tisch hin oder her oder in welcher Form auch immer, wird von den Japanern traditionell außer Haus gegessen, wobei die Wahl der Preisklasse des entsprechenden Restaurants natürlich jedem selbst überlassen ist. In Europa steigt die Anfrage nach Sushi und Wasabi stetig, das japanische Gericht hat sich hier bereits sehr stark etabliert. Die billigen Preise bei Sushi wie Wasabi können nur überraschen, wenn man bedenkt, dass Anbau und Herstellung von Wasabi, wie bereits eingangs erläutert, eigentlich recht kostspielig sind.
Nur sehr selten bereitet man das Ausgehessen Sushi jedenfalls in Japan selbst zuhause zu. Das hindert einen aber auch hierzulande natürlich nicht daran, Sushi und Wasabi trotzdem zuhause zu genießen, denn Sushi samt Wasabi kann man sich ja auch prima nach Hause liefern lassen mit einem Heimservice. Warum nicht zum Beispiel Sushi, Wasabi und ein wie in Japan dazu oft gereichtes Fassbier gepflegt auf der eigenen Couch genießen? Es gibt ein sehr praktisches Liferserviceunternehmen, bei dem man neben Nigiri und Sushi Maki, Wasabi oder dem erwähnten Bier auch viele andere Produkte erhalten kann. Dazu geht man einfach auf die Internetseite yourdelivery.de und kann dort alle kulinarischen Köstlichkeiten finden, die man sich nur vorstellen kann. Probieren Sie es aus!