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Apfeltarte: französischern Apfelkuchen bestellen | lieferando

Apfeltarte – Apfelkuchen auf Französisch

Selbst wenn man keine Ahnung hat, was mit Apfeltarte gemeint ist, hört es sich ja erst mal recht lecker an. Schließlich lässt sich aus so einem Apfel doch nur Leckeres machen, beispielsweise Apfelmus zu Milchreis oder Eierkuchen oder frisch gepresster Fruchtsaft. Ansonsten wird er hauptsächlich zu Desserts und Kuchen verarbeitet. Und genau das ist unter Apfeltarte zu verstehen: Ein Apfelkuchen aus der französischen Küche. Der Name selbst ist – wie man so schön sagt - weder Fisch noch Fleisch, da er aus dem Deutschen und dem Französischen Begriff zusammengebastelt wurde. Denn im Französischen nennt sich die Apfeltarte eigentlich Tarte aux pommes, hierzulande würde man Apfelkuchen sagen. Dennoch ist es nicht das Gleiche. Denn im Allgemeinen bezeichnet Tarte in der französischen Küche einen geschmacksneutralen Mürbeteig, der in einer speziellen flachen geriffelten Backform gebacken wird und sowohl süß mit Obst, als auch herzhaft, etwa mit würzigem Gemüse, Fleisch oder Fisch, belegt sein kann. Der Belag wird meist mit einer Masse aus Ei und Sahne übergossen. Eine spezielle Variante der Apfeltarte ist Tare Tatin, ein „kopfüber“ gebackener Apfelkuchen. Ein weiterer entfernter Verwandter der Apfeltarte ist der Apple Pie aus Übersee, ein gedeckter Apfelkuchen.

Rezept für (fast) französische Apfeltarte

Ein Stück typisch deutscher Apfelkuchen lässt sich problemlos ergattern, wenn man sich in der Erntezeit bei Oma zum Kaffee einlädt. Wer aber lieber eine fast französische Apfeltarte genießen möchte, der muss nur dieses Rezept nachbacken. Für den Teig braucht man:

  • 300 g Mehl
  • 150 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

An dieser Zutatenliste erkennt man, dass dieses Rezept für Apfeltarte bereits eingedeutscht ist, denn traditionell wird für den Teig einer Tarte weder Salz noch Zucker verwendet. Dieses Rezept ist also genau das Richtige für alle Zuckerschnuten. Der Belag setzt sich zusammen aus:

  • 1 kg Äpfel
  • 2 Esslöffel zerlassene Butter
  • 2 Eier
  • 200 g Crème fraîche
  • 2 Esslöffel Zucker
  • 2 Päckchen Vanillinzucker.

Wer die Kombination aus Apfel und Zimt liebt, kann natürlich etwas Zimt hinzugeben. Das war schon alles. Jetzt kann es an die Zubereitung gehen.

So wird die Apfeltarte gebacken

Als erstes werden alle Zutaten für den Teig der Apfeltarte zusammengeknetet und dieser anschließend für etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen gelassen. Währenddessen können schon die Äpfel geschält und vom Kerngehäuse befreit werden. Anschließend werden die Äpfel in Scheiben geschnitten. Wenn der Teig soweit ist, werden etwa 2/3 davon in eine gefettete Springform gegeben. Aus dem restlichen wird ein Rand geformt. Wenn vorhanden kann natürlich gern eine spezielle Tarteform genommen werden. Nun wird der Boden mit der Gabel mehrmals eingestochen und die Apfelscheiben einander leicht überlappend – etwa wie Dachziegel - auf dem Boden verteilt. Anschließend wird alles mit der zerlassenen Butter bestrichen und im Ofen bei 200° C etwa 45 Minuten vorgebacken. Währenddessen werden die restlichen Zutaten verrührt, auf der Apfeltarte verteilt und weitere 10 Minuten gebacken, bis die Masse stockt. Wenn die Apfeltarte abgekühlt ist, kann sie aus der Form gelöst und mit Puderzucker oder Zimt bestreut serviert werden. Mit dieser fruchtig-sahnigen Apfeltarte krönt man wirklich jedes Kuchenbuffet und kann locker mit anderen Teiggenossen, wie mit einer Donauwelle, einem Gugelhupf, aber auch einem Bienenstich oder einem klassischen Käsekuchen locker mithalten.