Zeit für „Schweinshaxe“ – Claudio Pizarro im Exklusivinterview

Hiermit verkündige ich freudig die Sieger der VIP-Tickets! Valentina Müller und Simone Noll können sich auf das Spiel Werder Bremen gegen VfL Wolfsburg am 16. April freuen. Bitte meldet Euch bis heute 23:59 Uhr via E-Mail bei blog@takeaway.com und wir senden Euch alle Informationen!


Nach unserem letzten Lieferdienst-Test beim Fußball schauen habe ich mich in der vergangenen Woche mit Claudio Pizarro unterhalten. Das Interview über seine sportlichen Ziele mit dem SV Werder Bremen, seine Zukunft im Profi-Fußball und seine Vorlieben beim Essen findet ihr hier.

Viel Spaß!

Claudio Pizarro

  1. Hallo Claudio Pizarro, im WM-Qualifikationsspiel in Uruguay zogen Sie sich einen Muskelfaserriss zu. Wie geht der Heilungsprozess voran und wann können die Fans wieder mit Ihnen auf dem Platz rechnen?

Das ist leider nicht vorherzusagen. Ich habe mir eine Prellung im Becken- und Rippenbereich zugezogen, dazu einen kleinen Muskelfaserriss in der Bauch/Rippengegend. Ich arbeite täglich intensiv mit unserer medizinischen Abteilung. Wir müssen jetzt von Tag zu Tag schauen, wie der Heilungsprozess voranschreitet.

  1. In den vergangenen vier Partien für Werder erzielten Sie sechs Tore. In der laufenden Saison trafen Sie zwölfmal und sind der erfolgreichste ausländische Torschütze der Bundesligageschichte. Woher nehmen Sie die Motivation für solche Leistungen? Was treibt Sie an?

Es ist einfach ein schönes Gefühl auf dem Platz zu stehen und Fußball zu spielen. Und gerade diese Erfolge sind doch die schönste Motivation! Zu Beginn meiner Karriere hätte ich nie damit gerechnet, mal einen Rekord zu brechen. Das ist etwas Besonders für mich und gibt mir Kraft.

  1. Die entscheidende Phase der Saison steht vor der Tür: Vor allem die Spiele gegen die direkten Konkurrenten Stuttgart und Frankfurt werden richtungsweisend sein. Wie gehen Sie mit solchen stressigen Situationen um und kann Ihre Erfahrung dabei hilfreich sein?

Wichtig ist, dass wir konzentriert und ruhig weiterarbeiten. Wir sind in einer schwierigen Situation. Aber gerade gegen Stuttgart und Frankfurt geht es gegen direkte Konkurrenten. Wir wollen diese Spiele zu Hause gewinnen. Wir haben eine gute Mannschaft, die alles gibt und wir wollen jetzt in den Heimspielen die Punkte in Bremen behalten.

  1. Wo landet der SV Werder Bremen am Ende der Saison und welche Chancen rechnen Sie sich noch im DFB-Pokal aus?

Wir wollen natürlich die Liga halten. Das ist das oberste Ziel. Und im Pokal haben wir die Chance das Finale zu erreichen. Das werden wir versuchen, auch wenn wir natürlich wissen, dass es ein schweres Spiel in München wird.

  1. Nicht nur die Fans des SV Werder Bremen würde sich auf eine weitere Saison von Ihnen in der Bundesliga freuen. Alle Fußballfans in Deutschland freuen sich immer wieder, wenn Sie auf dem Platz stehen. Wie gehen Sie mit diesem Hype um Ihre Person um und gibt es schon eine Tendenz für die kommende Saison?

Nein, damit beschäftige ich mich noch nicht. Es geht jetzt erst einmal darum den Klassenerhalt zu schaffen. Aber natürlich fühlen meine Familie und ich uns in Bremen sehr wohl. Schließlich war Werder auch mein erster Verein in Europa und ich wurde hier von Beginn an sehr gut aufgenommen. Vor allem von den Fans, das ist ein schönes Gefühl.

  1. Als Leistungssportler spielt die Ernährung sicherlich eine große Rolle. Auf was achten Sie bei der Ernährung und auf was muss man beim Essen (leider) verzichten?

Ich habe vor einiger Zeit meine Ernährung umgestellt und weiß, was meinem Körper gut tut und was nicht. Beispielsweise habe ich Pasta-Gerichte durch Dinkelnudeln ersetzt. Außerdem lasse ich Gemüsesorten wie Tomaten, Kartoffeln oder Auberginen weg. Dafür esse ich viel Reis und Fisch und trinke anstatt von Vollmilch Soja- oder Mandelmilch.

  1. Ihr Großvater kommt aus Italien, Ihre Familie aus Peru. Kulinarisch betrachtet sicherlich ein Volltreffer. Welches sind Ihre Lieblingsgerichte aus der Heimat und was vermisst man davon vielleicht in Deutschland?

Mein Lieblingsgericht ist Ceviche. Das ist das Nationalgericht in Peru. In München gab es ein Restaurant, bei dem man das bekommen hat. In Bremen habe ich es noch leider nicht gefunden.

  1. Was unterscheidet die peruanische von der deutschen Küche?

Die peruanische Küche verwendet viel mehr Gewürze. Wir mögen es etwas schärfer (lacht). Dazu gibt es viel Fisch  und weniger Fleisch.

  1. Mit „Pizza is back“ warb Lieferando.de bei Ihrer Ankunft auf den Werbetafeln im Weserstadion. Schon mal (Pizza) online bestellt oder lieber selber zu Hause kochen?

Natürlich habe ich auch schon mal eine Pizza bestellt. Das letzte Mal ist aber schon lange her, sechs, sieben Jahre bestimmt. Meine Kinder essen natürlich ab und an mal Pizza, da nehme ich mir auch manchmal ein Stück von.

  1. Ihr Lieblingsgericht aus Deutschland?

Schweinshaxe und Weißwürste.

Verratet uns jetzt in den Kommentaren Eure liebste Pizzasorte und gewinnt mit ein bisschen Glück 2 x 2 VIP-Tickets für Werder Bremen gegen VfL Wolfsburg am 16. April. Einsendeschluss ist Donnerstag, 14. April, 15:00 Uhr. Die Gewinner werden anschließend hier bekanntgegeben. Hier geht es zu den Teilnahmebedingungen.