Poké Salat

Die spannendsten Food Trends 2016

Essen ist eine Lebenseinstellung und die bewusste Ernährung spielt eine immer wichtigere Rolle. Deshalb gibt es auch im Jahr 2016 den ein oder anderen Food Trend, an dem man einfach nicht vorbeikommt. Waren es im Jahr 2015 noch Grünkohlchips, Chia-Pudding und Green Smoothies, die die Menschen dieser Welt begeisterten, sind es jetzt…

Açaí-Bowls

Dieser Trend ist mal wieder aus den USA nach Deutschland geschwappt.

Aber erstmal auf Anfang… Die sogenannte Açaí-Beere (Assa-i) wird gerne als supergesunde Wunderfrucht betitelt. Eigentlich sieht sie ganz normal aus: rund, klein und dunkelblau/violett. Doch sie hat verborgene Kräfte und ist angeblich ein effektives Mittel, wenn es um Schlanksein und ewige Jugend geht. Und das ist schließlich, was heutzutage so ziemlich jeder anstrebt.

Die Power-Frucht enthält neben vielen Vitaminen eine große Menge an sekundären Pflanzenstoffen, Anthocyanen, die natürliche Farbstoffe sind und ihre Wirkung als Antioxidantien entfalten können. Antioxidantien fördern die Zellerneuerung, befreien von Schlackstoffen und binden freie Radikale, die für den Alterungsprozess der Haut verantwortlich sind und damit besonders im Bereich des Anti Aging eine große Rolle spielen. Ein weiterer Vorteil der Beere soll sein, dass sie das Hungergefühl mildert. Da sie nur 36 Stunden nach Ernte genießbar ist, wird sie häufig als Extrakt, Saft oder Pulver angeboten.

Doch nun zu Açaí-Bowls: Die Frühstücksalternative ist reich an Antioxidantien, ungesättigten Fetten, Aminosäuren, Kalzium, Zink und Magnesium. Boom. Die Basis der Bowl ist ein Mus aus Açaí-Beeren bzw. Pulver, weshalb es geschmacklich an eine Nachspeise erinnert, dabei aber vegan und low carb ist und lange satt hält. Die Beere schmeckt säuerlich, aber auch leicht nussig und schokoladig. Bei den Toppings habt Ihr die freie Wahl: Chia-Samen, Bananen, Erdnuss-Mus, frische Früchte, Kakao Nibs oder Nüsse. Hier findet Ihr das super einfache Grundrezept für Eure vielleicht erste und lebensverändernde Açaí-Bowl.

 

Infinite Food – Essen immer und überall

Auch grenzenloses Essen ist ein Trend im nächsten Jahr. Infinite Food heißt, dass wir uns nicht mehr an feste Zeiten und Orte halten, um Nahrung aufzunehmen, sondern einfach essen wann und wo wir möchten: in Pop-up-Restaurants, an Food-Trucks auf Märkten.

Ihr seid am See und habt Lust auf eine frische Pizza? Ihr bekommt plötzlich Lust auf Pasta zum Frühstück? Damit Essen immer und überall möglich ist, kommen wir ins Spiel und beliefern Euch in kürzester Zeit mit den leckersten Gerichten.

Spaghetti mit Pilzen und Rindfleisch

Spiritual Food

Trendforscherin und Ikone der Food-Forschung Hanni Rützler sieht einen weiteren Trend als unumgänglich: Spiritual Food. Im jährlichen Food Report setzt sie sich mit den wichtigsten Entwicklungen der Gastronomie und Lebensmittelbranche auseinander. Spiritual Food bedeutet, dass Menschen Ernährung beinahe als Religion definieren, ob vegan, koscher oder halal.

Matcha

Matcha (Grünteepulver aus Japan) war ja schon im letzten Jahr in aller Munde, aber so richtig ist es bei den meisten von uns noch nicht in den alltäglichen Gebrauch eingezogen. 2016 soll sich das ändern, denn Kylie Jenner und Gwyneth Paltrow sind echte Fans des grünen Pulvers. Ok, das ist nun wirklich kein Grund. Aber Matcha fördert die Kalorienverbrennung, senkt den Cholesterin-Spiegel und den Blutzucker und ist eine gesunde Alternative zu Kaffee. Mittlerweile gibt es nebem dem klassischen Match-Tee auch Rezepte für Eis, Doughnuts, Plätzchen und sogar Pasta-Sauce.

Ein von @eater gepostetes Foto am

Poke

Es gibt einen neuen Star am Salathimmel. Poke (Po-Keh) ist eine Sushi Schale mit einem Salatbett aus Reis und einem Topping aus rohem Fisch. Variationen enthalten verschiedene Marinaden, Nüsse, Zwiebeln, Seegras, Avocado, Mango, Ingwer und Chili. Klingt ziemlich lecker und gesund, finde ich. Poke ist ein traditionell hawaiianisches Gericht und das perfekte Gerichte für alle Liebhaber von Sashimi.

Poké Salat

Weniger verschwenden

Beispiel: Wer kennt nicht das Problem mit frischen Kräutern? Man benötigt für ein bestimmtes Gericht eine kleine Menge an Thymian, Rosmarin oder Schnittlauch. Doch was passiert mit dem Rest, der viel zu oft im Müll landet? Hier habe ich eine tolle Lösung gefunden: Kräuter einfrieren.

  1. Schneidet den Rest der frischen Kräuter klein und füllt sie in Eiswürfelbehälter (befüllt circa 3/4 des Behältnis).
  2. Nun übergießt Ihr das Ganze einfach mit Olivenöl oder geschmolzener Butter, deckt es mit Frischhaltefolie ab und packt es in die Gefriertruhe.
  3. Am nächsten Tag könnt Ihr die Kräuter-Würfel in kleine Gefrierbeutel füllen und beschriften und schon seid Ihr für die nächsten Rezepte mit frischen Kräutern gerüstet.

Es geht im nächsten Jahr also darum kreative Wege zu finden, um weniger Nahrungsmittel zu verschwenden und Reste aufzubrauchen. Diesen Food Trend 2016 finde ich sehr erstrebenswert.