Hip & gesund: Fermentiertes Essen

Vergiss Superfood – fermentiertes Essen ist der neueste Trend! Aber um was genau geht es dabei und wieso ist fermentiertes Essen so gesund? Fermentierung ist ein Prozess, bei dem Bakterien, Pilze und Hefe verwendet werden, um Essen zuzubereiten. Klingt erstmal etwas unappetitlich, allerdings ist diese alte, nachhaltige Art der Essenszubereitung sehr lecker und vor allem gesund. Warum? Das haben wir für Dich recherchiert und herausgefunden.

Was ist Fermentierung?

Während der Fermentierung werden Mikroorganismen – Bakterien, Pilze und Hefe dazu eingesetzt, um die Konsistenz, den Säuregehalt und den Geschmack zu verändern. Die Mikroorganismen wachsen bei Wärme und Feuchtigkeit. Die besten Beispiele von fermentierten Produkten sind Joghurt, Bier und Sauerkraut. Im Mittelalter gab es keine Kühlschränke – also mussten die Menschen improvisieren. So war ihnen die Fermentierung von alltäglichen Gerichten eine gelungene Lösung. So konnte das Essen länger haltbar gemacht werden, auch wenn es keine Möglichkeit zum Kühlen gab. Der gesamte Fermentierungsprozess dauert zwischen drei und zehn Tage.

Warum ist fermentiertes Essen gesund?

Fermentiertes Essen ist besonders reichhaltig an Probiotika. Diese gutartigen Bakterien sind hilfreich für eine gesunde Verdauung und tragen zu einem stabilen Immunsystem bei. Fermentiertes Gemüse enthält viele äußerst gesunde Stoffe, wie Vitamine, Mineralien und Antioxidantien. Angeblich ist fermentiertes Gemüse das gesündeste Gemüse überhaupt!

Blauzonen

Blauzonen sind kleine Teile auf der Welt, wo Menschen länger, gesünder und glücklicher leben. Sie werden viel älter als der Durchschnitt – teilweise über 100 Jahre. Blauzonen kommen auf Sardinien (Italien), Okinawa (Japan) und Ikaria (Griechenland) und weiteren Orten auf der Welt vor. Was haben die Einwohner dieser Orte gemeinsam? Fermentiertes Essen steht bei ihnen auf dem täglichen Speiseplan.

Fermentiertes Gemüse

Für die Fermentierung kannst Du allerlei Gemüse verwenden, beispielsweise Paprika, Gurken, Karotten oder Weißkohl. Du kannst auch ganz einfach selbst leckeres Kimchi herstellen. Kimchi ist eine traditionell koreanische Beilage, die  üblicherweise aus fermentiertem Weißkohl hergestellt wird. Das Gemüse wird gemeinsam mit Knoblauch, Ingwer und Anchovies in Salzwasser eingelegt.

Miso

Miso ist eine japanische, fermentierte Sojabohnen-Paste. Die Paste wird aus Sojabohnen, Salz und Koji hergestellt. Koji ist ein Produkt, welches aus Reis, Gerste und Sojabohnen besteht. Eine bestimmte Art Schimmel wird eingesetzt, um die Fermentierung zu fördern. Diese Spezielle Zutat wird letztendlich in vielen japanischen Produkten verwendet, wie beispielsweise in Miso, Soja Sauce oder Sake.

Sauerkraut

Der Name Sauerkraut leitet sich vom „Kraut“ ab, welches zur Herstellung verwendet wird. Säure entsteht durch die natürliche Transformation von Zucker während des Fermentierungsprozesses. Der Anteil an Enzymen und Vitaminen (besonders Vitamin B) werden bei diesem Prozess besonders gesteigert.

Kefir

Kefir ist ein flüssiges Milchgetränk – und ganz nebenbei das einzige Milchprodukt, das mit Hilfe von Hefe produziert wird. Das gesunde Getränk enthält etliche Vitamine und gutartige Bakterien, die, wie Du bereits weißt, gut für die Verdauung sind. Kefir schmeckt etwas säuerlich, aber zugleich erfrischend.

Essiggurken

Die Zubereitung auf traditionelle Art in einer Salzlake sorgt für den typischen Geschmack von Essiggurken. Kleine Gurken werden mit weiteren Gewürzen in einem Glas oder einem Holzfass gelagert. Über diese traditionelle Art hinaus gibt es noch weitere Rezepte mit Knoblauch, Meerrettich, weißen Senfkörnern, Nelken und Salz.

Wusstest Du?

Soja Sauce ist eine der ältesten Würzmittel der Welt und wird seit mehr als 2.500 Jahren verwendet. Sie wird aus einem Mix aus zerstampften Sojabohnen und Salz herstellt.

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