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Bolognese – eine der beliebtesten Pasta Soßen überhaupt:

So bekannt für die italienische Küche, dass sie oft gar nicht mehr eigens genannt wird ist die Bolognese Soße (auch als Ragù alla bolognese bekannt), die in ihrem Ursprungsland Italien zu Pasta Bolognese wie Penne, Tagliatelle oder Maccheroni, außerhalb des Mittelmeerstaats allerdings mit Spaghetti serviert wird. Sie ist bei uns genauso beliebt wie Spaghetti Carbonara, Wiener Schnitzel, Currywurst oder Kartoffelsalat. Der Name Bolognese leitet sich von der in Norditalien gelegenen Stadt Bologna ab. Die frühsten Varianten des heute so verbreiteten Gerichts können bis in das fünfte nachchristliche Jahrhundert zurückverfolgt werden, allerdings konnte die Tomate der Liste der gerne verwendeten Zutaten natürlich erst nach der Entdeckung Amerikas hinzugefügt werden. Es liegt auf der Hand, dass ein Gericht, welches auf eine so lange Tradition zurückblicken kann, naturgemäß im Laufe der Zeit einige Abwandlungen und Erweiterungen erfahren hat, sodass heute mehrere Varianten der Speise existieren. Die Bolognese wird übrigens nicht allein als Pasta Soße verwendet, sondern ist auch Bestandteil vieler weiterer beliebter Gerichte der italienischen Küche wie z. B. der Lasagne.

Was macht eigentlich Bolognese aus?

Wie bereits betont, gibt es die Bolognese Soße in zahlreichen Varianten und Ausführungen – so ist z. B. auch ein Rezept bekannt, dass die Zubereitung ganz ohne Tomaten, dafür aber mit Geflügelleber und Sahne vorsieht. Was die Bolognese jedoch streng genommen ausmacht, wurde von der sogenannten Bolognese Delegation der Accademia Italiana della Cucina im Jahr 1982 festgelegt und laut dieser Erklärung werden folgende Zutaten für die Zubereitung des Original Rezepts verwendet:

  • gewolftes Fleisch vom Rind oder Kalb bildet die Basis.
  • Gemüse wie Zwiebel, Karotte und Sellerie werden klein gehackt und der Soße hinzugefügt.
  • Auch Speck, der mit dem Gemüse in Butter und Olivenöl gedünstet wird, gehört klassischerweise dazu.
  • Tomatensoße bzw. ein wenig Tomatenmark und ein Schuß trockener Rotwein sollten ebenfalls nicht fehlen.
  • Zum Würzen werden Salz, Pfeffer und Lorbeerblätter verwendet.
  • Am besten schmeckt es, wenn Sie das Ragout bei niedriger Temperatur möglichst lange garen, um eine möglichst dicke Soße herzustellen – hier kann zu besseren Bindung übrigens auch etwas Milch hinzugegeben werden. Und wenn Sie die Reihe der Gewürze etwas erweitern wollen empfehlen sich beispielsweise Muskatnuss, oder eine Prise Gewürznelken. Serviert werden Spaghetti Bolognese, zumindest hierzulande, natürlich klassisch mit reichlich Parmesan Käse.

    Zubereitung der klassischen Bolognese Soße

    Schneiden Sie 150 Gramm geräucherten Speck in kleine Würfel und braten Sie ihn in der Pfanne mit einer Mischung aus Olivenöl und Butter an. In der Zwischenzeit würfeln bzw. raspeln Sie jeweils 50 Gramm Sellerie, Zwiebel sowie Karotte möglichst fein und geben Sie sie hinzu. Braten Sie das Ganze solange bis das Gemüse weich ist und geben Sie dann das Hackfleisch in die Pfanne. Braten Sie das Fleisch gleichmäßig an und geben Sie eine halbe Tasse trockenen Rotwein dazu, kochen Sie Ganze kurz auf und lassen Sie das Gemisch auf kleiner Flamme unter gelegentlichem Umrühren etwa zwei Stunden köcheln. Die Milch (eine Tasse) können Sie in diesem Zeitraum nach und nach hinzugeben. Am Ende schmecken Sie Ihre Bolognese Soße ganz nach eigenem Gusto mit etwas Salz und Pfeffer ab. Wer weiß, ob Sie mit diesem Original Rezept nicht auch einige Gäste in bewunderndes Erstaunen versetzen, die eigentlich überzeugt waren, Bolognese gut zu kennen – Guten Appetit!