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Der Cheeseburger – Den US-Klassiker online bestellen! | lieferando

Die Erfindung des Cheeseburger:

Der Begriff Cheeseburger ist offensichtlich ein Kompositum: er ist zusammengesetzt aus den Wörtern „Cheese“ (Käse) und „Burger“ (Bulette); der Cheeseburger ist also ein Hamburger, dem eine Käsescheibe hinzugefügt wurde. Im Gegensatz zum Hamburger (oder auch Big Burger) kann die Erfindung des Cheesburger zeitlich relativ genau verortet werden: Die Idee einen Hamburger mit Käse zu servieren kam in den 30er Jahren in Kalifornien auf (wahrscheinlich zwischen 1924 und 1926), im Jahre 1935 wurde der Begriff im US-Bundesstaat Colarodo von Louis Ballast markenrechtlich geschützt. Im Gegensatz zum Hamburger allerdings, dessen Zubereitung und Inhaltsstoffe vom Deutschen Lebensmittelgesetz einer strengen Reglementierung unterworfen ist – so darf z. B. zu dessen Vorbereitung nur Rindfleisch verwendet werden –, umfasst die Bezeichnung Cheesburger eine Vielzahl an Varianten und unterschiedlichen Zutaten. Es kommt ebenfalls durchaus vor, dass der Cheesburger mit mehreren Scheiben Käse (und auch mehreren Scheiben Fleisch und gebratenem Speck) zubereitet wird. In solchen Fällen spricht man in Amerika von einem Big Cheesburger oder einem Bacon Tripple Cheeseburger.

Zubereitung eines Cheesburger:

Der Cheeseburger kann grundsätzlich genauso zubereitet werden, wie ein Hamburger auch, d. h. zunächst wird aus Hackfleisch eine Fleischscheibe geformt, die dann auf dem Grill oder in einer Pfanne knusprig gebraten wird. Diese wird in ein Weichbrötchen gelegt und mit der namensgebenden Käsescheibe belegt – der Käse sollte optimalerweise übrigens auf das Fleisch gelegt werden, kurz bevor es fertig gegrillt wurde, damit er Zeit hat zu schmelzen. Es sind viele Varianten des köstlichen Gerichts bekannt, doch als Zutaten bewährt haben sich über die genannten hinaus vor allem:

  • Ein frisches Salat Blatt als Unterlage für die Bulette.
  • Gemüse wie Gurkenscheiben und Onion Rings.
  • Ketchup, Senf und eventuell Mayonaise, die auf die Innenseite des Brötchens aufgetragen werden.
  • Gebratener Speck oder Schinken sind ebenfalls häufig auf einem Cheeseburger zu finden.

Allerdings bestimmt letztendlich nur die Fantasie des Kochs die Grenzen, die diesem bei der Zubereitung eines Cheeseburgers gesetzt sind, so werden u. a. auch Avocado, Chilieschoten, Rührei, Sauerkraut, Kartoffel-Chips oder Ananas verwendet. Als Beilage zum Cheesburger werden häufig Pommes Frites bzw. Bratkartoffeln gereicht. Berühmte und weltweit bekannte Varianten des Cheeseburger sind z. B. der Big Mac und der Quarter Pounder, auch der Chickenburger und der Crispy Chicken Burger werden nicht selten mit Käse serviert.

Wissenswertes: Das Cheeseburger Gesetz

Es soll an dieser Stelle nicht verschwiegen werden, dass der Cheeseburger als Diät Mahlzeit nicht unbedingt das geeignete Gericht ist. Ein Cheeseburger enthält je nach Zubereitungsart – und auch der Art nach verwendeten Käses – etwa 11 Gramm Fett pro 100 Gramm (ein Big Cheeseburger wiegt dabei mindestens 250 Gramm) und hat ca. 250 Kilokalorien. In den USA entwarf das Repräsentantenhaus im Jahre 1995 eine Gesetzesnovelle, die vorsah Fast Food Ketten davor zu schützen, von übergewichtigen Bürgern der Vereinigten Staaten für deren Fettleibigkeit vor Gericht verantwortlich gemacht zu werden (auch Desserts wie Chocolate Fudge Brownie schlagen übrigens durchaus zu Buche!) Dieser Gesetzesvorschlag ging als Cheeseburger Bill in die Geschichte ein. Er wurde allerdings vom US-Senat nicht bestätigt, sodass das Gesetz niemals in Kraft treten konnte. Es erscheint allerdings in der Tat auch fragwürdig, das Übergewicht von über 120 Millionen Amerikanern nur den Dienstleistern anzulasten, die deren Hunger befriedigen. Wie bei so vielen köstlichen Gerichten gilt natürlich auch vom Cheesburger, dass er gesundheitlich völlig unbedenklich ist, solange er in Maßen genossen wird.