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Crème brûlée beim Bringdienst bestellen | lieferando

Crème brûlée – ein ebenso eindrucksvolles wie köstliches Dessert:

Die Crème brûlée (zu deutsch: die gebrannte Creme) ist in Frankreich ein sehr beliebtes Dessert (sie nimmt hier einen ähnlichen Stellenwert ein, wie ihn das Tiramisu für die italienische Küche), die gebrannte Creme wird hergestellt aus Sahne, Eigelb und Zucker. Traditionell wird die Crème mit Vanille aromatisiert, in der Haute Cuisine (also der hohen Küche bzw. in einem Sterne-Restaurant) wird aber auch häufig mit anderen Aromen experimentiert, so dass inzwischen auch Zimt, Ingwer, Mandelmilch und Zitronen- oder Orangenschalen verwendet wird. Ihren Namen hat die gebrannte Creme wegen der Kruste erhalten, die hergestellt wird, indem man die Oberfläche des Desserts mit Zucker bestreut, der dann mit Hilfe eines Brenneisens, Bunsenbrenners o. ä. karamellisiert wird. Übrigens: Nicht nur die französische Küche kennt die gebrannte Creme, sondern auch die portugiesische und die spanische Küche servieren das Gericht häufig und gerne – hier gibt es auch die Creme Catalana, die der Crème brûlée sehr ähnlich ist (sie wird allerdings mit Milch anstatt mit Sahne zubereitet und zum Aromatisieren wird keine Vanille, sondern nur Zimt und Zitronenschale verwendet).

Zubereitung der Crème brûlée:

Zur Zubereitung einer Crème brûlée werden zunächst Eigelb und Zucker verrührt. Währenddessen wird die Milch erhitzt (aber nicht zum Kochen gebracht) und mit dem Mark einer Vanilleschote aromatisiert, bevor sie in die Creme aus Zucker und Eigelb gegeben wird. Dann fügt man die Sahne hinzu und füllt die Creme in feuerfeste Schälchen – die möglichst flach sind, damit die Creme eine große Oberfläche hat – und backt sie in einem Wasserbad. Anschließend lässt man sie erkalten und bestreut die gestockte Creme mit einer Schicht aus braunem Rohrzucker, der dann sofort (d. h. bevor der Zucker Feuchtigkeit aufnimmt) mit Hilfe eines Gasbrenners oder anderer Gerätschaften karamellisiert wird. Über die Frage, auf welche Weise die Zuckerschicht flambiert wird, scheiden sich übrigens die Geister. Puristen lehnen den Einsatz eines Bunsenbrenners kategorisch ab, da sich kaum vermeiden lässt, dass die Kruste Rückstände des verwendeten Gases aufnimmt. In der Gastronomie werden deshalb oft eigens ein für diesen Zweck vorgesehenes Brenneisen, der sogenannte Salamander eingesetzt. Allerdings ist das Erhitzen mit Gasbrenner sehr effektiv und hat wenn hochwertiges Gas verwendet wird auch keinerlei Auswirkungen auf den Geschmack. Wie auch immer Sie die Kruste herstellen wollen, die der gebrannten Creme ihren Namen gibt, Hauptsache ist ja, Sie haben einen guten Appetit!

Über die Geschichte der Crème brûlée

Obwohl niemand bezweifelt, dass die Crème brûlée der französischen Küche zuzuordnen ist – in der Tat wird sie in einem französischen Kochbuch erstmals im Jahre 1692 erwähnt –, hat auch die englische Küche Anteil an ihrer Geschichte, denn hier war sie lange Zeit auch als Crème anglaise (also englische Crème) bekannt. Das auch heute noch höchst renommierte Trinity College in Cambridge ging sogar soweit das Gericht unter dem Namen Cambridge burnt cream und mit einem auf der Oberfläche eingebrannten Wappen der Universität zu servieren.