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Der Dönerteller und seine Geschichte

Der Döner ist eines der beliebtesten Produkte in der deutschen Kleingastronomie. Es gibt ihn jedoch nicht nur an jeder Straßenecke, sondern auch in verschiedenen Formen. Wir wollen im Folgenden die den Dönerteller betrachten. Der Begriff Dönerteller bezeichnet im Prinzip den Döner im aufgeschnittenen Fladenbrot. Dadurch kann er vom Dürüm Döner unterschieden werden, der in hauchdünnes Fladenbrot gewickelt ist. Die Dönerbuden in Deutschland bieten Dönerteller und Dürüm Döner gleichermaßen an. Doch wenn man die Geschichte der Entstehung des Döners genauer unter die Lupe nimmt, so fällt auf, dass der Dönerteller der traditionellen türkischen Originalform der Dönerverpackung entspricht. Die Geschichte des vom Spieß herunter geschnittenen Fleisch im Fladenbrot begann mit dem Begriff Döner Kebab, welcher aus dem Türkischen stammt und übersetzt lediglich „sich drehendes Grillfleisch“ bedeutet. Somit ist er mit dem Schawarma und dem Gyros verwandt. Der Dönerteller ist die Erweiterung dieses Rezepts mit Reis und Salat als Beilagen auf einem Teller. Türkische Gastarbeiter begannen ihn vor rund 40 Jahren am Kottbusser Damm in Berlin-Kreuzberg zu verkaufen und verbreiteten ihn später auf dem Imbissmarkt der gesamten Bundesrepublik. Der Umsatz der 16.000 deutschen Dönerbuden betrug 2011 3,5 Milliarden Euro. Der offizielle türkische Name „Döner Kebap“ für das Fleisch vom Spieß im aufgeschnittenen Brot wurde 1860 in Bursa vom Koch İskender Efendi, erfunden. Der Namensgeber des heutigen Iskender-Kebabs verarbeitete einen Teil des geschächteten Hammelfleischs zu Hackfleisch und schichtete es zwischen weichgeklopfte Fleischscheiben. Dieses Gemisch wurde mit Joghurt und zerlassener Butter auf geschnittenem Fladenbrot serviert. In Deutschland erhält man in einer türkischen Imbissbude unter dem Namen Iskender Kebab zwar den gegrillten Döner und die Zutaten, jedoch kein Hammelfleisch, und Schächtung war noch nie Merkmal der mitteleuropäischen Kultur. Stattdessen wird bei uns auf einem Döner herkömmlich geschlachtetes Rind- oder Lammfleisch verwendet. Als Alternative bieten viele Dönerläden auch eine Variante aus Geflügel, den sogenannten Chicken Döner zum Verzehr an.

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Dönerteller - Grundrezept

Mittlerweile steht ein Rezept für den Dönerteller im deutschen Lebensmittelbuch, nachdem als Ausgangsmaterial nur grob entsehntes Schaf- oder Rindfleisch verwendet werden sollte. Außerdem dürfen Salz, Gewürze, Ei, Zwiebeln, Öl, Milch und Joghurt enthalten sein. Die in Deutschland übliche Variante des Döners im Fladenbrot unterscheidet sich von der türkischen insbesondere durch die Zugabe von Eisbergsalat, Weiß- und Rotkohl, geschnittenen Tomaten, Gurken und Zwiebeln, und durch die verwendeten Saucen mit Mayonnaise und Joghurt, z. B. in den Varianten „Knoblauch“, „Kräuter“, „Scharf“. Als Dönerteller werden in Deutschland statt dem traditionellen türkischen Reis meist Pommes frites als Beilage angeboten.

Dönerteller - Zubereitung

Wir wollen im Folgenden einen Rezeptvorschlag betrachten, der dem ursprünglichen und dem industriellen Döner bzw. Dönerteller möglichst nahe kommt. 300 Gramm der gewählten Fleischsorte werden in der Pfanne zusammen mit 2 großen fein geschnittenen Zwiebeln, an zerlassener Butter oder Margarine gebraten. Würzen Sie die Pfanne mit Pfeffer, Salz, Knoblauch, scharfer Paprika und Kreuzkümmel. Nachdem das Fleisch fertig gebraten ist, wird es in das aufgeschnittene Kebab-Brötchen gefüllt. Wenn man nun zusätzlich Weiß- und Rotkohl und eine grüne Salatsorte dem Dönerteller hinzufügt, entspricht das Gericht dem handelsüblichen Döner. Bei Bedarf kann auch wie im Dönerladen eine Knoblauch- oder Joghurtsoße vor dem Verzehr in den Kebab gegossen werden. Der Dönerteller ist jetzt fertig und kann serviert werden.