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Falafel – Das Fastfood Arabiens

Die Arabische Küche ist hierzulande noch etwas exotisch und noch nicht so bekannt, wie etwa die Türkische Küche, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut, nicht zuletzt durch den Döner, durch den sie auf sich aufmerksam gemacht hat. Mit einem dem Döner ganz ähnlichen Gericht, nämlich Falafel, könnte auch die arabische Küche hierzulande durchstarten. Mit Falafel sind frittierte Bällchen aus pürierten Kichererbsen, Kräutern und Gewürzen gemeint, die vor allem als Snack an arabischen Imbissständen angeboten werden. Dann werden sie mit Tahina (Sesam Sauce) oder Hummus (Kichererbsen Sauce) und verschiedenem eingelegten oder gebratenen Gemüse und Fladenbrot serviert. Auch in immer mehr Dönerläden werden sie angeboten, meist zusammen mit Gemüse oder Salat in einem aufgeklappten Fladenbrot, so wie auch der Döner Kebab. Das Wort Falafel wurde übrigens direkt aus dem Arabischen übernommen und ist möglicherweise vom Wort Filfil für Pfeffer abgeleitet.

Die Herkunft der Falafel

Seit wann es Falafel gibt, ist nicht bekannt, doch dürfte dieses Gericht schon ziemlich alt sein. Viele Historiker sind der Meinung, dass die Ägyptische Küche der „Urheber“ ist, wo es auch Ta’amia genannt wird und möglicherweise von den christlichen Kopten für die fleischlose Fastenzeit geschaffen wurde, in der sie nur vegetarische Gerichte zu sich nehmen durften. Neuerdings wird seine Herkunft jedoch eher im Libanon oder Palästina vermutet. Mittlerweile gehören Falafel jedoch zur gesamten Arabischen Küche. So bereitet beispielsweise auch die Tunesische Küche oder die Marokkanische Küche welche zu, wobei die Zubereitungsweise mitunter stark variiert. Auch die Israelische Küche sieht Falafel als Nationalgericht, seit es als lokale arabisch-palästinensische Speise übernommen wurde.

Falafel einmal selbstgemacht

Natürlich lassen sich Falafel auch selbst zubereiten. Das ist nicht allzu schwierig und die reine Arbeitszeit an sich hält sich auch in Grenzen. Nur das Einweichen der Erbsen sollte schon einen Tag vorher geschehen, damit sie schön weich werden. Für vier Portionen Falafel braucht man 200 Gramm getrocknete Kichererbsen, eine Scheibe altbackenes Toastbrot, eine Zwiebel, vier Knoblauchzehen, ½ Bund glatte Petersilie, jeweils zwei Teelöffel gemahlenen Koriander und Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer, einen Teelöffel Backpulver, etwa einen Liter Öl zum Frittieren, eine Zitrone und zwei Esslöffel Mehl. Als erstes brauchen die Kichererbsen genug Zeit zum Quellen. Dazu kommen sie für etwa zwölf Stunden in eine Schüssel und werden mit reichlich kaltem Wasser bedeckt. Anschließend lässt man sie gut abtropfen. Nun wird das Brot zerbröselt und der Knoblauch sowie die Zwiebel geschält und grob zerkleinert. Die Petersilie wird gewaschen und ihre Blättchen abgezupft. Diese kommen zusammen mit Brot, Zwiebel, Knoblauch, Petersilie und Kichererbsen in einen Mixer, wo alles fein zerkleinert wird. Das so entstandene Püree wird mit Koriander, Kreuzkümmel, Pfeffer und Salz abgeschmeckt und mit dem Mehl und dem Backpulver verknetet. Aus diesem Teig formt man nun walnussgroße Bällchen. Nun geht’s ans Frittieren: Dazu wird als erstes das Öl in einem Topf erhitzt. Die richtige Temperatur hat es erreicht, wenn an einem hölzernen Kochlöffelstiel, den man ins Fett hält, viele Bläschen aufsteigen. Jetzt werden die Falafel darin portionsweise 4 bis 5 Minuten frittiert. Wenn sie goldbraun sind, können sie rausgenommen und zum Abtropfen auf eine dicke Lage Küchenpapier gelegt werden. Zum Schluss wird nur noch die Zitrone in Schnitze geschnitten und die heißen Falafel damit serviert.