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Fish and Chips – das englische Nationalgericht bestellen! | lieferando

Essen auf Britisch: Fish and Chips

Fish and Chips erklingt postwendend, wenn man fragt wird, was die Englische Küche zu bieten hat. Kein Wunder, gilt dieses Gericht doch inoffiziell als Nationalgericht des Vereinigten Königreiches. Zwar hat es in den letzten Jahren wegen dem Döner und anderen Konkurrenten an Popularität verloren, dennoch ist es bis heute ein fester Bestandteil der englischen und schottischen Küche. Wie der Name schon verrät, handelt es sich bei Fish ‘n‘ Chips, wie dieses Gericht meist ausgesprochen wird, um Fisch, genauer gesagt in Backteig frittiertes Fischfilet, und Kartoffelstäbchen. Sie sind ein Zwischending zwischen Pommes Frites und Potato Wedges und nicht knusprig, sondern eher weich. Wenn eine Beilage serviert wird, dann ist es entweder Erbspüree, eingelegte Zwiebeln, Essiggurken oder in Tomatensauce eingekochte Bohnen (beaked beans). Es geht aber auch ohne Beilage. Getrunken wird dazu häufig – wie könnte es anders sein – Tee. Angeblich, weil Fish-and-Chips-Shops in Großbritannien normalerweise keinen Alkohol ausschenken dürfen. Als wäre Tee für die Briten nur die absolute Notlösung!

Fish and Chips – Geschichte

Der Ursprung dieses Gerichts ist nicht bekannt. Vermutlich wurde bei den Chips aber die Französische Küche mit ihren Pommes Frites zum Vorbild genommen, die Zubereitungsart des Fischs hingegen von jüdischen Einwanderern. Sicher ist jedoch, dass Fish ’n’ Chips erst im 19. Jahrhundert zum Nationalgericht aufstiegen, als kleine Familienbetriebe die verschiedensten Esswaren ähnlich wie Marktschreier in London und den großen Industriestädten Nordenglands feilboten. Da London schon immer ein Zentrum des Fischhandels war, bot sich natürlich Fisch an. Die ersten Chips waren aber keine Kartoffelstifte, sondern kleine Stücke Brot, die frittiert wurden. Erst als der Weizen rar wurde, wich man auf die gute alte Kartoffel aus. Die ersten Fish ’n’ Chips-Shops öffneten schon in den 1850er Jahren in diversen Londoner Stadtteilen. Mit der Ausweitung des Fischfangs und durch die Eisenbahn, mit deren Hilfe über Nacht frischer Fisch von den Küsten in die Hauptstadt gelangte, breiteten sie sich immer mehr aus. 1910 soll bereits etwa 25.000 Läden im ganzen Königreich gegeben haben.

Zubereitung von Fish and Chips

Für die Zubereitung dieses traditionellen Gerichts werden verschiedene Speisefische mit weißem Muskelfleisch verwendet. In vielen Fish-’n’-Chips-Läden kann man selbst wählen. Am beliebtesten ist der Kabeljau. Außerdem werden Schellfisch, Seelachs, Merlan oder Scholle gern gewählt. Der ausgenommene und entgrätete Fisch wird in Streifen geschnitten, mit Maismehl bestäubt und in einen Teig aus Bier, Mehl und Backpulver getunkt, der eine etwas dickere Konsistenz hat, als ein Teig für Pfannkuchen. Anschließend wird er einige Minuten frittiert. Die Irische Küche kennt eine Variante mit geräuchertem Kabeljau, die als lokale Spezialität gilt. Die sogenannten Chips (Kurzform für chipped potato) werden aus Kartoffel gemacht. Nach dem Schälen werden diese in eineinhalb Zentimeter breite und acht Zentimeter lange Streifen geschnitten und ebenfalls frittiert, bis sie goldgelb sind und sich eine leicht krosse, aber auf Druck noch gut nachgebende Kruste gebildet hat. Internationale Verwandte dieses Gerichtes sind beispielsweise der Backfisch den die Deutsche Küche kennt oder auch der Kibbeling, der die Niederländische Küche unsicher macht. Beide werden unter anderem auch mit Pommes frites serviert. Übrigens wird dieses Gericht nur selten zuhause zubereitet, da Fish ’n’ Chips als Streetfood gilt.