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Ein Hauch von 1001 Nacht – Hummus online bestellen! | lieferando

Hummus – Ein leckerer Dip aus 1001 Nacht

Hummus ist eine sämige Paste aus Kichererbsen, Sesammus, Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Gewürzen, die zu den verschiedensten Gerichten als Dip gereicht wird. Es macht sich auch gut zu Fingerfood. Seinen Ursprung hat diese Spezialität, die die Orientalische Küche zu bieten hat, im arabischsprachigen Raum, weshalb das Wort Hummus hierzulande aus dem Arabischen übernommen wurde, aber auch im Türkischen bekannt ist. Übersetzt bedeutet es so viel wie Kichererbse. Da es in den vielen arabischen Dialekten zwar gleich geschrieben, jedoch sehr unterschiedlich ausgesprochen wird, gibt es auch hierzulande die unterschiedlichsten Schreibweisen für diese leckere Paste.

Hummus einmal selbst gemacht

Hummus ist eine beliebte Vorspeise, die mit Brot aufgestippt und gemeinsam mit anderen Vorspeisen, sogenannten Mezze, gegessen wird. Vor allem im Libanon, Palästina und Syrien zählt Hummus zu den Nationalspeisen, ist aber im gesamten Nahen Osten beliebt und hat auch Einzug in die Türkische Küche gahalten. Und auch die Israelische Küche hat Hummus zusammen mit Falafel als Nationalgericht übernommen.

Um Hummus selbst zuzubereiten, benötigt man eine Dose Kichererbsen (etwa 400 bis 500 Gramm), zwei Esslöffel Sesampaste (Tahina), die vor allem die Ägyptische Küche aber auch die restliche Arabische Küche gern verwendet, den Saft von zwei bis drei Zitronen, vier Knoblauchzehen, etwas glatte Petersilie zum Dekorieren, Olivenöl, mindestens zwei Esslöffel gemahlenen Kreuzkümmel (Cumin), eine scharfe getrocknete Chilischote, einen Esslöffel Currypulver, Salz und weißen Pfeffer und eventuell rosenscharfes Paprikapulver. Hummus passt prima zu knusprig aufgebackenem Fladenbrot, aber auch zu Fleisch, Geflügel oder Gemüse. In arabischen Restaurants wird es neben Salat und Reis oft als Beilage serviert. Im Kühlschrank hält sich Hummus in der Regel mehrere Tage. Je nach Zutaten kann das Aroma dabei mit zunehmender Lagerung an Intensität zunehmen.

Ein leckeres Hummus Rezept direkt aus Damaskus

Die Zubereitung des Hummus an sich dauert etwa 20 Minuten. Allerdings muss man bedenken, dass bei getrockneten Erbsen eine gewisse Quell- und Kochzeit von mindestens zwölf Stunden dazukommt, sowie etwa zwei Stunden Ruhezeit vor dem Servieren des Hummus, damit es gut durchziehen kann. Diese Zeit lässt sich sparen, wenn man Dosenerbsen verwendet.

Doch nun zur Zubereitung: Als erstes werden die Kichererbsen abgeseiht und die Flüssigkeit aufgefangen. Anschließend werden sie gemeinsam mit der Tahina, dem Knoblauch, der Chilischote, dem Curry, etwas Salz, 2 Esslöffel Cumin und etwas vom Zitronensaft in den Mixer gegeben. Nicht gleich den ganzen Zitronensaft dazugeben, damit es nicht zu sauer wird. Besser ist es, anschließend nachzuwürzen. Nun gibt man ein Teeglas der aufgefangenen Kichererbsenflüssigkeit und 3 bis 4 Esslöffel Öl dazu und mixt alles gut durch. Wenn die Paste noch zu dick ist, kann man noch ein wenig von der Kichererbsenflüssigkeit dazu geben, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. Nun wird die Paste noch mit weißem Pfeffer, Salz, Cumin und Zitronensaft abgeschmeckt, mit einer Klarsichtfolie abgedeckt und mindestens 2 Stunden ruhen gelassen. Anschließend wird das Hummus auf eine tiefe Platte gegossen und mit der Petersilie dekoriert. Wenn man will, kann man vor dem Servieren noch etwas Rosenpaprika mit Öl vermischen und das darüber träufeln. Das sieht schön aus, schmeckt sehr gut, macht das Ganze allerdings noch kalorienreicher als es ohnehin schon ist.