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Naan – das traditionelle indische Fladenbrot

Im Folgenden wollen wir uns mit einer traditionellen Speise für die indische Küche beschäftigen, die namentlich in der deutschen Gastronomie weitgehend unbekannt ist. Dennoch ha t Sie jeder von uns schon einmal gegessen: Die Rede ist von Naan. Dabei handelt es sich nicht um ein Hauptgericht, sondern um eine Vorspeise. Somit ist die Speise, die man in Deutschland nicht einmal aus allen indischen Restaurants kennt, bestens als Beilage von Tandoori- oder sonstigen Fleischpfannen mit Bratensoßen geeignet, wofür Sie auch meistens verwendet wird. Doch auch bei vegetarischen indischen Gerichten wird Naan stets als Beilage gereicht. Da Naan – wie auch Papadam, Samosa, Raita und Bhatura und viele indische Gerichte und Gerichtbestandteile – etwas komplizierter zuzubereiten ist, wollen wir uns auf ein Grundrezept beschränken und dessen Abwandlungen lassen.

Daraus besteht Naan

Zunächst werden für Naan ein halber Teelöffel trockene Hefe, 250 Gramm weißes Stärkemehl sowie jeweils 1 Teelöffel Backpulver und Zucker benötigt. Zu Dieser Basis eines Hefeteigs fügen Sie noch einen Esslöffel pflanzliches Öl hinzu. Traditionell wird diesbezüglich Olivenöl mit Kräutergeschmack verwendet, welches im deutschen Einzelhandel jedoch kaum erhältlich ist. Ein dem Originalrezept nahe kommender Geschmack kann jedoch auch durch herkömmliches Olivenöl empfehlenswert, da jenes mit Kräutergeschmack auch nicht so viel würziger ist als das einfache Olivenöl. Weitere Zutaten des Teigs sind 2 Esslöffel Naturjoghurt, ein halber Teelöffel Salz sowie 100ml Mineralwasser. Wenn sie es gern besonders pikant mögen, können Sie auch noch 2 Knoblauchzehen mit hineinbacken. Dadurch wird Naan zu Garlic Naan, beide Versionen werden in indischen Restaurants gleich häufig aufgetischt.

So wird Naan zubereitet

Vermischen Sie alle Zutaten und kneten Sie daraus einen Teig. Fügen Sie anschließend ausreichend Wasser hinzu, das müsste ungefähr einer ¾-Tasse entsprechen. Wickeln Sie den Teig in ein feuchtes Musselin-Tuch und lassen Sie ihn ca. 150 Minuten aufgehen. Stellen Sie den Backofen auf Unterhitze und heizen Sie bei 260 °C Grad vor. Nachdem die Stunden des Aufgehens vorbei sind und der Teig aufgegangen ist, brechen Sie den Teig in 4 Teile auseinander. Anschließend formen Sie die Teigbrocken so um, dass 4 kleine Bälle daraus entstehen. Wellen Sie diese Teigbälle nun so lange aus, bis Sie flach sind. Hören Sie damit erst auf, wenn die entstehenden Teigflächen 13cm breit, 20 cm lang und 1,5 cm dick sind. In diesen Maßen entspricht Ihr Naan der indischen Tradition. Verstreuen Sie den zermalmten Knoblauch auf beiden Seiten der Fladenbrotscheiben. Im Unterscheid zu den meisten Broten, müssen Sie Naan nicht extra gehen lassen, da der Teig im Ofen sofort aufgeht. Reiben Sie ein Tablett mit einem Schuss Olivenöl ein und wenden Sie anschließend die Naans darauf. Braten Sie die Naans anschließend für jeweils 2 Minuten pro Seite und lassen Sie dabei die Uhr nicht aus den Augen! Das ist deshalb so wichtig, weil die Differenz zwischen perfektem Naan und gewöhnlichem Brot nämlich nur eine halbe Minute beträgt. Ideal ist das Ergebnis, wenn die Naans außen weich und innen knusprig sind. Bei normalem Brot wie Baguette wären die Konsistenzen umgekehrt. Naan ist jetzt fertig und die würzigen Fladenbrotscheiben können somit serviert werden.