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Nachos – Die improvisierte Knabberei

Nachos sind hierzulande wohl vor allem als Alternative zu Popcorn im Kino bekannt. Dort sind sie meist mit geschmolzenem Käse übergossen oder überbacken. Doch was genau sind Nachos eigentlich? Es handelt sich um Tortilla-Chips, die sich auf verschiedenste Weise zubereiten lassen. Die Variante mit Käse in Kombination mit feurigen Jalapeños ist nur die einfachste und bekannteste von ihnen. Nachos werden allgemein zur modernen Tex Mex Küche gezählt und seit den 1960er Jahren in mexikanischen Restaurants in den USA angeboten. Ursprünglich standen sie für die Mexikanische Küche. Dort sind sie die zerkleinerten und in Öl gebackenen Tortillas vom Vortag. Auf diese Weise werden also Essensreste veredelt, die in Form von Nachos zu vielen Gerichten als Beilage, etwa zu Suppen, oder auch zu Vorspeisen gegessen werden. Heute gibt es auch in Mexiko die industriell gefertigten Tortilla-Chips, die wiederum aus den USA stammen. Vor allem in puncto Amerikanische Küche sind Nachos äußerst beliebt, doch auch in Europa werden sie immer populärer. So gibt es sie hier natürlich mit Käse überbacken, aber auch als Aufläufe, beispielsweise mit Hackfleisch oder Geflügel, Guakamole und Gemüse. Auch lassen sich Rezepte für Salat mit Nachos finden, sozusagen die mexikanische Variante des Schichtsalats. Mittlerweile gilt Nacho auch als Bezeichnung für „scharf gewürzt nach mexikanischer Art“.

Die Geschichte der Nachos

Nachos wurden erstmals in dem Kochbuch A Taste of Texas aus dem Jahr 1949 erwähnt. Dort lässt sich auch ihre Entstehungsgeschichte nachlesen: Erfunden wurden sie 1943 in einem mexikanischen Grenzort von Ignacio Anaya, der damals Kellner im dortigen Victory Club war. Eines Abends kam eine Gruppe Amerikaner herein, doch war der Koch nicht auffindbar, sodass der Kellner in der Küche mit den vorhandenen Lebensmitteln improvisierte. Heraus kamen mit Käse überbackene Tostadas (frittierte Tortillas) mit Jalapeño-Streifen und somit war die Urversion der Nachos geboren. Etwas später nahm der Clubbesitzer dieses neue Gericht als Fingerfood auf die Speisekarte und nannte es „Nacho’s Especiales“, zu Deutsch: „Nachos Spezialität“. Denn Nacho ist der mexikanische Spitzname für Ignacio. Und außerdem klingt es besser. Es würde sich doch ziemlich blöd anhören, wenn man beispielsweise an der Kinokasse sagte: „Zwei Cola und eine Portion Ignacios mit Käse.“

Rezept für Käse Dip zu Nachos

Nachos haben gegenüber den Krabbenchips oder denen aus Kartoffeln den Vorteil, dass sie mit einem leckeren Dip einfach unwiderstehlich sind. Dieser lässt sich schnell selbst zuzubereiten und schmeckt fast wie im Kino. Dazu braucht man:

  • 300 ml Milch
  • 180 g geriebenen Gouda
  • 90 g grüne Peperoni
  • 1½ kleine rote Chilischoten
  • 1 Packung Schmelzkäse
  • 3 EL Hot Chili Sauce
  • 20 g Speisestärke
Als erstes werden die Peperoni und Chilischoten kleingeschnitten. Etwas Milch wird für das Anrühren mit der Speisestärke zurückhalten, die restliche Milch wird erwärmt und der Gouda darin aufgelöst. Sobald der Käse geschmolzen ist, kommen der Schmelzkäse, die Chilisauce und die klein geschnittenen Peperoni hinzu. Nun wird alles kurz aufgekocht. Inzwischen wird die Speisestärke mit der zurückbehaltenen Milch angerührt und nach Bedarf zugegeben. Sobald die gewünschte Konsistenz erreicht ist, kann der Topf von der Kochstelle genommen und der Dip serviert werden.