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Papadam beim indischen-Lieferservice online bestellen! | lieferando

Papadam - Eine Köstlichkeit aus dem Land der Tiger und Maharadschas

Die indische Küche spiegelt im Wesentlichen seine unterschiedlichen religiösen Prägungen und seine regionale Vielfalt wider. Eine einheitliche Küche, wie es sie mehr oder weniger in unserer westlich geprägten Esskultur gibt, existiert hier nicht. Beispielsweise nehmen Fleischprodukte einen viel niedrigeren Stellenwert ein, als in unserer Überschussgesellschaft. Geflügel ist noch die beliebteste Fleischsorte. Die meisten Hindus, als Bevölkerungsmehrheit, verzichten auf den Verzehr von Fleisch und ernähren sich vorwiegend vegetarisch. Rindfleisch lehnen die meisten von ihnen ab, da die Kuh für die Hindus ein heiliges Tier ist und von ihnen verehrt wird. Vereinzelten Stämmen in Indien ist der Genuss jeglicher tierischer Nahrungsmittel sogar strengstens untersagt. Trotz allem gibt es eine Vielzahl an indischen Gerichten, die auch über die Landesgrenzen Indiens hinaus populär geworden sind. Chicken Curry oder Samosa hat wahrscheinlich schon jeder einmal gegessen oder wenigstens im indischen Restaurant um die Ecke und auch beim Lieferservice Düsseldorf im Menü entdeckt.

Was gibt es außer den Klassikern sonst noch?

Probier doch einmal Papadam. Dieses Gericht ist in Indien eine Köstlichkeit und demensprechend auch weit verbreitet. Die Papadam (oder auch `Papad` bzw. ´Papar´) sind aus Linsenmehl gefertigte und frittierte Fladen. Ähnliches gibt es in der spanischen Küche bekannt als Tapas. Sie sind äußerst knusprig und werden in der indischen und singhalesischen Küche zumeist als Beilage zu Currys gereicht. Die traditionelle Zubereitung ist das beidseitige Frittieren der Papadam in heißem Pflanzenöl. Hierbei wird der Fladen gleichmäßig ausgebacken und geht auf. Anschließend werden sie zum Abkühlen auf einen Gitterrost oder saugfähiges Paper gelegt. Noch traditioneller ist das Garen der Papadam ohne Pflanzenöl in einem Tandooriofen. Dies wäre dann die fettfreie Variante. Papadam neigen dazu, schnell Feuchtigkeit aufzunehmen. Man sollte sie daher höchstens eine Stunde vor dem Verzehr zubereiten.

Papadam selbstgemacht

Die traditionelle Zubereitung dieser würzigen Cracker ist nicht wirklich schwer, erfordert jedoch etwas Zeit. Diese zu investieren lohnt sich aber in jedem Fall. Aufgrund der Zubereitungsart bietet sich die Herstellung im Sommer an. Dazu wird das Linsenmehl zusammen mit Pfeffer, Salz und Kreuzkümmel gleichmäßig vermengt. Je nach Gusto kann auch etwas geriebener Knoblauch dazugegeben werden. Nach und nach sollte in kleinen Mengen Wasser hinzugefügt werden, bis sich ein kompakter Teig ergibt. Der Teig sollte fertiggeknetet eine feste und fast trockene Konsistenz haben. Den Papadamteig dann zu einer 5 cm dicken Rolle formen und anschließend in 3,5 cm dicke Stücke schneiden. Die Abschnitte mit etwas Pflanzenöl beträufeln und hauchdünn ausrollen. Traditionell werden die Papadam nun mehrere Stunden in der Sonne getrocknet, bevor sie gebacken werden. Wer nicht warten möchte, bis es endlich wieder Sommer wird und die Sonne als Küchenhelfer einsteigt, kann natürlich auch den Ofen benutzen. Bei 150° und für ca. 15-15 Min in der Röhre sind die Papadam ebenfalls trocken und knusprig. Beispielsweise zu einem schmackhaften Chicken-Curry serviert, runden die Papadam jedes indische Gericht ab. Wo jetzt auf die Schnelle ein Chicken Curry herbekommen? Bei den Partnern von Lieferando wird man schnell fündig und kann dort auch bargeldlos zahlen.