Wähle Deine SpracheDeutsch

Wo möchtest Du Essen bestellen?
Wo möchtest Du Essen bestellen?

Jetzt Restaurants in Deiner Umgebung finden

Pasta al Forno online bestellen und bargeldlos bezahlen! | lieferando

Pasta al Forno – Geschichte der Nudelzubereitung

Die Pasta al Forno ist eine von 3 heutigen Formen der klassischen italienischen Nudelherstellung. Doch bevor wir auf die Nudeln aus dem Ofen näher eingehen, wollen wir eine n kurzen Blick auf die Geschichte der Nudeln werfen. Interessant ist, dass Sie ursprünglich gar nicht aus Italien kamen, wenn gleich auch die dortige Ausdifferenzierung von Nudelformen und Arten der Nudelzubereitung die Welt eroberte. In China sind Nudeln mindestens seit den Zeiten der Han-Dynastie - gut 200 Jahre vor unserer Zeitrechnung - bekannt. Auch von den Alten Griechen fand man antike Gräber mit Abbildungen von Geräten zur Nudelherstellung. Der Begriff Pasta kam sogar vom Griechischen "pastē", womit ein grütze-artiges Gerstengericht bezeichnet wurde. Erst Im 12. Jahrhundert schrieb der Geograf Al-Idrisi, dass auf Sizilien Fäden aus Weizen gekocht werden, die sich schon damals über den gesamten Mittelmeerraum verbreitet hatten. Im Laufe der kommenden 8 Jahrhunderte verfeinerten Kalabresen, Neapolitaner, Sardinier und Sizilianer die Nudelherstellung so sehr, dass sich nicht nur unzählige Nudelformen, sondern auch 3 verschiedene Grundtypen der Nudelzubereitung entwickelten. Die Unterschiede zwischen diesen Nudeltypen werden wir Ihnen im Folgenden beschreiben.

Pasta al Forno in Abgrenzung zu anderen Nudeltypen

Bei der Pasta in Brodo werden Nudeln in Brühe gekocht und serviert. Diese Zubereitungsart ist vor allem für Tortellini beliebt, die so den Maultaschen noch ähnlicher als ohnehin schon sind. Als Pasta asciutta bezeichnet man Nudeln, die in Wasser gekocht, aber nicht in Brühe oder Suppe serviert werden. Stattdessen kommenen sie in einer Sauce auf den Tisch. Diese Art der Zubereitung ist typisch für Spaghetti, die sich je nach Sauce dann Spaghetti Napoli, Spaghetti Bolognese oder auch Spaghetti Carbonara nennen. Die dritte Zubereitungsart ist die Pasta al Forno, bei der die Nudeln kurz vorgekocht und nach dem Abtropfen mit beliebigen weiteren Zutaten in einer Auflaufform im Ofen - al forno - gebacken werden. Das häufigste in Deutschland gebackene Pasta-Gericht ist die Lasagne. Im Folgenden wollen wir den Nudelauflauf jedoch an einem anderen Beispiel erklären, nämlich der Pasta Bolognese al Forno. Das Prinzip der Zubereitung im Ofen ist allerdings immer dasselbe, egal ob Sie Carbonara, Pesto oder Diavolo als Gericht auswählen.

Zubereitung Pasta Al Forno

Setzen Sie einen Topf Wasser auf. Wenn das Wasser im Topf anfängt Bläschen zu bilden, geben Sie Salz dazu und rühren es um. Sobald das Gemisch anfängt zu kochen, geben Sie 500 Gramm Nudeln Ihrer Wahl hinein. Lassen Sie die Pasta 10 Minuten köcheln, lassen Sie den Topf stehen und rühren Sie zwischendurch immer wieder um. Schrecken Sie die Nudeln mit kaltem Wasser ab und lassen Sie sie anschließend in einem Sieb abtropfen. Verteilen Sie daraufhin die nudeln in einer Auflaufform und verteilen Sie darauf nacheinander 500 Gramm gemischtes Hackfleisch, jeweils 1600 Gramm gehackte Tomaten und Tomatensoße sowie 150 Gramm fein geschnittene Zwiebeln sowie 200 Gramm Parmesan. Würzen Sie das Gericht nun mit schwarzem Pfeffer, Majoran, Oregano und Paprika rosenscharf. Schieben Sie das Gemisch nun in den Backofen und backen Sie es bei 200 °C. Nach etwa 20 Minuten ist der Auflauf fertig. Dazu passt ein grüner Salat.