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Pizza Napoli : die neapolitanische Rarität

Zum einen sind es Bolognese, die Pizza Capricciosa und alla Matricana, andererseits aber auch Pizza Quattro Stagioni oder - wenn Sie wollen - sogar Frutti di Mare: Das sind die gängigen Beläge, die man in der westlichen Welt von sämtlichen Speisekarten von Trattorien und Pizzerien gewohnt ist. In Deutschlands ausländischer Gastronomie sind Sie einem mittlerweile sogar aus türkischen Schnell-Imbissen geläufig. Zum Standard gehören ungefähr 20 Varianten der Pizza, die man überall findet. Der Begriff der Pizza Napoli hingegen ist von den meisten Speisekarten, welche italienische Gerichte enthalten, eher unbekannt. Im Vergleich zu Ihrem Synonym - der andere Name lautet Marinara – weiß man bei der Pizza Napoli allerdings sofort um was es sich handelt: Nämlich um das Pendant der Spaghetti Napoli, d.h., wir haben es nicht nur mit einer vegetarischen, sondern sogar mit einer vegane Pizza zu tun, was für die italienische Küche – und vor allem für berühmte wie die eingangs genannten Pizza-Variationen – völlig unüblich ist. Der Begriff "Pizza Marinara" hingegen ist missverständlich, erinnert er doch eher an einen Salat mit Sardellen, Garnelen oder sonstigen Meeresfrüchten als an Tomatensoße mit Knoblauch. Sie gehört – neben der Pizza Margherita - zu den beiden klassischen neapolitanischen Pizzen, woraus wir schließen können, dass die Kennzeichen der Pizzen dieser Region eine leichte Zubereitung sowie ein zutatenarmes Rezept sind. Somit ist es nicht verwunderlich, dass Sie auch häufig als oder "Pizza Napoletana" bezeichnet wird, obwohl dieser Begriff in der ausländischen Gastronomie in Deutschland – ebenso wie die Pizza Napoli an sich oder auch – eher selten auf Speisekarten in Erscheinung tritt. Doch das ist nur ein Grund mehr dafür, dass wir Ihnen diesen außergewöhnlichen Belag aus der Heimat der Pizza genauer beleuchten möchten. Hier finden Sie sowohl eine facettenreiche Beschreibung der Rezeptur sowie eine genaue Erläuterung der Zubereitung.

Zutaten der Pizza Napoli

Für den Belag der Pizza Napoli brauchen Sie 300 Gramm geschälte Tomaten, ganze Tomaten aus der Dose sind hierfür besonders gut geeignet. Außerdem benötigen Sie Öl. Da dem Teig eine gewisse Würze verliehen werden soll, versteht sich von selbst, dass Olivenöl ideal wäre und Sonnenblumenöl oder gar Butter hingegen den Geschmack verderben würden. Gewürzt wird die Pizza Napoli mit Salz und Oregano sowie einer Knoblauchzehe. Falls Sie Knoblauchgeruch nicht ausstehen können, so lässt sich die Zehe freilich auch durch granulierten Knoblauch ersetzen.

So wird Pizza Napoli gemacht

Suchen Sie sich ein Teigrezept Ihrer Wahl heraus. Empfehlenswert ist allerdings ein Teig auf der Basis von Mehl-Wasser-Basis, da dies der italienischen Tradition entspricht. Falls die Tomaten sehr viel Flüssigkeit enthalten, sollten Sie diese zunächst abgießen und anschließend mit einer Gabel zerdrücken. Danach und würzen Sie die Tomaten mit Salz und Oregano und Verteilen die Tomatensoße auf dem Pizzateig. Geben Sie anschließend den gehackten – oder wahlweise auch den granulierten – Knoblauch über das Gemisch. Im letzten Schritt beträufeln Sie die Pizza mit dem Olivenöl. Backen Sie die Pizza nun 20 Minuten bei 250 °C, oder 17 Minuten bei 270 °C und dann können Sie die Pizza Napoli verzehren.