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Raki per Mausklick bestellen und trinken! | lieferando

Raki

Der Raki stammt zwar aus der Türkei, ist aber in der Gastronomie hierzulande nicht da zu finden, wo es Döner, Lahmacun oder Schawarma und Falafel oder sonst irgendein orientalisches Gericht zu finden gibt: Denn der Döner Lieferservice hat in der Regel keine stark alkoholischen Getränke wie Spirituosen im Angebot. Ganz anders sieht es beim Griechisch Lieferservice aus: Denn nicht nur Ouzo wird im griechischen Restaurant zum Nachtisch neben den gewöhnlichen Desserts serviert, auch andere Anisschnäpse wie der französische Pastis oder Sambuca aus der italienischen Küche angeboten. Also, wenn sie ohnehin schon eine Schnapsdrossel sind - weil Sie von Wodka, Rum oder auch Whiskey nicht die finger lassen können – sollten sie bei Ihrem nächsten Besuch beim Griechen Essen bestellen, vergessen Sie nicht Raki zu fragen.

Raki – die Mutter aller Anisschnäpse

Raki hat eine lange Tradition: Schon vor knapp 600 Jahren wurde er in der Region Tekirdag gebrannt, womit er nicht nur ungefähr so alt ist wie der Bienenstich, sondern auch der erste bekannte Anisschnaps war. Von seinen anatolischen Wurzeln ausgehend, eroberte er vor allem das mediterrane Europa und wurde von Beginn an im osmanischen Reich sowohl von der türkischen als auch von der griechischen Bevölkerung sehr gern zubereitet. So kam es dazu, dass nur die westlichen Mittelmeeranrainer eigene Anisschnäpse hervorbrachten und nicht etwa die deutsche oder die holländische Küche. Der griechische Ouzo, der arabische Arak, sind heute – wie auch die westeuropäischen Pendants Pastis, Pernod oder Sambuca – genauso beliebt wie die Mutter aller Anisschnäpse selbst.

Raki – Zutaten und Zubereitung

Raki wird aus

  • Weintrauben
  • und Rosinen hergestellt.
  • Anissamen dienen lediglich der Aromatisierung.

Die reifen Früchte werden nach der Ernte zunächst getrocknet,, anschließend vergoren und destilliert. Danach wird Anis hinzugefügt und zum Schluss wird der Raki noch ein weiteres Mal destilliert. Der Alkoholgehalt des klaren Schnapses beläuft sich auf 40 bis 50 %, und der Geschmack des Rakis ist nicht nur von Anis geprägt, sondern hat auch Ähnlichkeit mit Lakritze. Die bekanntesten Sorten sind der Yeni Raki und der Tekirdağ Rakisi aus der Hauptanbauregion des Raki, wobei der Raki aus Tekirdag als besonders aromatisch gilt. Wenn Ise wollen, können sie den Anis-Anteil vor dem Genuss mithilfe des Louche-Effekts nachmessen: Dazu vermischen sie den Anisschnaps einfach mit Wasser: Je milchiger die Trübung sich färbt, desto höher ist der Anteil. Doch bevor Sie Ihren Gästen den Schnaps servieren, vergessen Sie nicht Ihnen vor dem Verzehr eines passenden Gerichts wie dem Dönerteller zu sagen, dass Raki in 3 Schlücken getrunken wird.