Wo möchtest Du Essen bestellen?
Wo möchtest Du Essen bestellen?

Jetzt Restaurants in Deiner Umgebung finden

Sachertorte – die Spezialität der Wiener online bestellen! | lieferando

Sachertorte – ein süßes Stück Österreich

Die Sachertorte ist wohl das Süßeste, was die Österreichische Küche zu bieten hat. Denn bei der Sachertorte handelt es sich um eine österreichische Schokoladentorte, die nach ihrem Erfinder Franz Sacher, einem damaligen Kochlehrling im zweiten Lehrjahr, benannt wurde. Obwohl die Kuchenkreation des 16-Jährigen bei den Gästen gut ankam, wurde der Sachertorte vorerst keine Beachtung geschenkt. Erst sein ältester Sohn Eduard vollendete während seiner Ausbildung zum Konditor die Kreation seines Vaters, sodass die Sachertorte zu dem wurde, was sie heute ist: ein saftiger Schokoladenkuchen mit Aprikosenmarmelade und Schokoladenglasur. Und genau das unterscheidet sie von anderen Schokoladenkuchen. Denn beispielsweise Brownies oder ein Herrenkuchen sind zwar äußerst schokoladig und haben mitunter auch eine Glasur, doch fehlt ihnen die Fruchtnote völlig. Die Donauwelle hat neben einem Schokoladenteig zwar unter anderem auch fruchtige Kirschen zu bieten, ebenso wie die Schwarzwälder Kirschtorte, dennoch haben beide keine Marmelade im Rezept. Die Original Sacher-Torte hat hingegen sogar zwei Marmeladenschichten, eine in der Mitte des Bodens und eine direkt unter der Kuvertüre, was sie noch saftiger macht. Somit ist die Sachertorte zu Recht eine der beliebtesten kulinarischen Spezialitäten Österreichs – neben dem Wiener Schnitzel, versteht sich.

Rezept für eine Sachertorte

Mittlerweile findet man viele Nachahmungen der Originalrezeptur der Sachertorte, da die Konditoren diese nicht verändern dürfen. Eine eigene Version der Sachertorte lässt sich mit diesem einfachen Rezept backen. Es muss ja nicht immer das Original sein, denn dessen Rezeptur wird ohnehin geheim gehalten. Für eine Tortenform von 24 cm benötigt man:

  • 120 g Blockschokolade mit mindestens 40 % Kakaoanteil
  • 120 g Margarine
  • 6 Eigelb
  • 100 g Puderzucker
  • 6 Eiweiß
  • je 80 g Zucker und Mehl
  • 40 g Maismehl
  • Aprikosenmarmelade
  • eventuell Rum oder Cognac
  • Margarine
  • Schokolade

Der Rum sorgt für einen charakteristischen Geschmack, kann aber auch weggelassen oder alternativ durch Aroma ersetzt werden, wenn beispielsweise Kinder ein Stückchen von der Sachertorte abbekommen sollen.

Und so will eine Sachertorte gebacken werden

Als erstes werden die Schokolade und die Margarine langsam schmelzen gelassen, glatt rühren und abkühlen gelassen. Nun werden die Eidotter mit dem Puderzucker schaumig gerührt und das Schokolade-Margarine-Gemisch langsam dazugegeben. In einer anderen Schüssel werden das Eiklar und der Kristallzucker schaumig geschlagen. Anschließend werden das Mehl und die Maisstärke vermischt und abwechselnd mit dem Eischnee unter die Schoko-Masse gehoben. Nun kommt diese Masse in eine gefettete und bemehlte Form und wird im vorgeheizten Backofen bei ca. 180° 10 Minuten lang gebacken. Dabei sollte die Backofentür etwas geöffnet sein. Dazu klemmt man einfach einen Kochlöffel ein. Danach wird er bei ca. 140° in ungefähr 50 Minuten fertig gebacken. Um zu sehen, ob die Sachertorte fertig ist, sticht man einfach mit einem Metallspieß in der Mitte hinein. Wenn nichts mehr kleben bleibt, ist der Kuchen gar.Nun wird die Sachertorte ein bis zweimal horizontal durchgeschnitten und mit Aprikosenmarmelade gefüllt. Dazu wird sie vorher leicht angewärmt und mit einer Gabel schaumig gerührt. Wer mag, kann etwas Rum oder Cognac dazugeben. Für die Glasur werden die Schokolade und die Margarine zu gleichen Teilen geschmolzen, glattgerührt und diese Masse über die Torte gegossen. Anschließend kann sie serviert werden. Im Kühlschrank ist diese Sachertorte übrigens bis zu zehn Tage haltbar und lässt sich sogar problemlos einfrieren.