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Samosa – indische Geschmacksvielfalt hübsch verpackt zwischen drei Ecken

Auf der ganzen Welt gibt es sie in zahlreichen Größen und Formen und immer wieder anders gefüllt und zubereitet. Ob gekocht, gedünstet oder frittiert: Teigtaschen werden schon seit Jahrhunderten genossen. In der Italienischen Küche heißen sie Tortellini, in der Russische Küche Pirogge und hierzulande sind sie als Maultaschen bekannt. Die indisch-pakistanische Variante dieses vielseitigen Gerichtes heißt Samosa. Der traditionelle Teig aus einem Weizenmehl-Wassergemisch wird mit gekochten oder gegarten Speisen gefüllt, zu kleinen Dreiecken gefaltet und in heißem Öl frittiert. So werden typischerweise Essensreste veredelt. Gefüllt werden Samosa mit den Resten eines Gemüse Currys, mit Reis und Kartoffeln, es gibt aber auch Samosas mit Fleisch oder Fisch. Die Art der Zubereitung erinnert stark an die des Papadam – ein ebenfalls aus der Indische Küche stammender frittierter Fladen aus Linsenmehl. In Indien und Pakistan werden Samosas oft als Vorspeise oder im Straßenverkauf als Schnellimbiss serviert und sind auch hierzulande als Fingerfood geschätzt.

Samosas mit Schokoladenfüllung – die Teigtasche für Süßmäuler

Mal etwas ganz anderes ist folgendes Rezept: Für 12 Samosas braucht man ein Eigelb, 125 g fein gehackte Vollmilchschokolade, 100 g grob gehackte Haselnüsse, 2 reife Bananen, ½ Liter Öl, Puderzucker, 400 ml geschlagene Sahne, etwas Mehl für die Arbeitsfläche und natürlich etwas, worin die Zutaten eingewickelt werden können. Dazu nimmt man 12 Wan Tan Blätter bzw. türkischen Blätterteig. Dieses Dessert erinnert etwas an die gebackenen Bananen aus der Chinesische Kücheund ist mindestens genauso lecker. Alternativ zu Vollmilchschokolade und Haselnüssen schmecken Samosas aber auch mit Zartbitterschokolade und Mandelsplitter. Auch bei der Wahl der Früchte sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wie wäre es stattdessen mit Ananas und Kokosflocken oder lieber Samosas mit Erdbeeren und weißer Schokolade?

Zubereitung der Schokoladensamosas

Als erstes wird das Eigelb zusammen mit zwei EL Wasser schaumig geschlagen und zur Seite gestellt. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche werden die Wan Tan Blätter ausgebreitet. In die Mitte werden kleine Häufchen aus Schokolade, Haselnüssen und Bananenscheiben gesetzt. Nun bestreicht man die Ränder der Blätter mit dem Eigelb und klappt den Teig von den Seiten zur Mitte hin über die Füllung und drückt sie oben fest zusammen, fertig sind die Samosas. Diese werden abgedeckt und kalt gestellt, bis sie weiterverarbeitet werden. Beim türkischen Blätterteig gestaltet sich die Sache schon etwas schwieriger. Diese großen, hauchdünnen Teigschichten verlangen viel Fingerspitzengefühl, da sie sehr leicht reißen. Man nimmt eine Teigschicht und schneidet mit einer Schere lange, etwa 5 cm breite Streifen ab. Auf das untere Ende eines Teigstreifens wird wie oben beschrieben ein Klecks Schokolade mit Haselnüssen und Bananenscheibchen gegeben. Nun wird eine der unteren Teigecken diagonal über die Füllung geklappt und anschließend ebenso von der anderen Seite. Der Teig wird so lange gefaltet, bis der Streifen aufgebraucht ist und ein kleines Samosadreieck entstanden ist. Auch hier wird das Teigende mit dem Eigelb bestrichenes beim frittieren nicht aufgeht. Nun wird in einem tiefen Topf oder in der Fritteuse das Öl erhitzt, bis es Schlieren zieht. Jetzt wird ein Samosa nach dem anderen in das heiße Öl gegeben und etwa ein bis zwei Minuten frittiert, bis es goldbraun ist. Wenn die fertigen Samosas auf Küchenkrepp abgetropft sind, können sie, am besten mit Puderzucker bestäubt und mit der Schlagsahne zusammen heiß serviert werden.