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Fastfood auf Arabisch? Schawarma! | lieferando

Schawarma – der Döner Arabiens

Die einen nennen ihn Schawarma, die anderen den Döner Arabiens. Denn der Döner ist zwar hierzulande der bekannteste Fleischspieß, ist er doch der Inbegriff der Türkische Küche, doch auch in anderen Ländern gibt es ähnliche Gerichte. Die Griechische Küche beispielsweise hat Gyros zu bieten und auch aus der Arabischen Küche kommt ein verwandtes Fleischgericht: der Schawarma. Der arabische Begriff Schawarma ist aus dem Türkischen entlehnt, wo çevirmek in etwa „umdrehen“ bedeutet. Denn ebenso wie Döner Kebab und Gyros besteht Schawarma aus großen in einer Marinade gewürzte Fleischscheiben, die schichtweise auf einen speziellen, senkrecht stehenden Drehspieß gesteckt und gegrillt werden. Von diesem Fleischspieß werden die äußeren gebräunten Schichten mit einem großen Messer dünn abgeschnitten und meist als Imbiss serviert. Die Wahl der Fleischsorte sowie die spezielle Marinade verleihen dem Schawarma seinen unverwechselbaren Geschmack.

Schawarma

Der Schawarma, den die Arabische Küche erfunden hat, wird vor allem im Libanon, Syrien und Jordanien konsumiert. Aber auch die Israelische Küche serviert den Schawarma sehr gerne. Ursprünglich wurde für die Herstellung von Schawarma nur Lamm- oder Hammelfleisch verwendet, heute sind hingegen auch Rindfleisch sowie Geflügel üblich. Vor dem Aufschichten auf den Spieß werden die Fleischstücke einige Stunden in einer Marinade aus Zitronensaft mit einer Vielzahl von Gewürzen, die für die Orientalische Küche typisch sind, eingelegt. Unter anderem sind es Zimt, Kreuzkümmel, Kardamom, Koriander, Kurkuma, Gewürznelken, Paprika, Pfeffer, Pfefferminze und Knoblauch, die dem Schawarma, zusammen mit dem Zitronensaft seinen typischen, leicht säuerlichen Geschmack verleiht.

Schawarma vom heimischen Grill?

Für vier Portionen Schawarma braucht man 400 g Lammfleisch aus der Keule oder Schulter, ½ Teelöffel Kreuzkümmelsamen, 3 Kardamomkapseln, 80 Gramm Joghurt, je ¼ Teelöffel Cayennepfeffer, edelsüßes Paprikapulver, Muskatblüte und Zimt, Salz, 4 Esslöffel Zitronensaft, 4 Knoblauchzehen, 3 Esslöffel Tahina (Sesammus), 250 Gramm Pommes Frites aus der Tiefkühltruhe, ½ Bund glatte Petersilie, Tabascosauce, 2 Esslöffel Olivenöl, 2 Tomaten und 4 Scheiben Fladenbrot.

Als erstes wird das Fleisch in 4 cm große Stücke geschnitten und der Kreuzkümmel ohne Fett geröstet. Nun werden die Kardamomkapseln aufgebrochen und deren Samen mit dem Kreuzkümmel im Mörser fein zerstoßen. Diese Mischung wird zusammen mit dem Joghurt, Cayennepfeffer, Paprika, Muskatblüte, Zimt, ½ Teelöffel Salz und 2 Esslöffel Zitronensaft in einen Gefrierbeutel gegeben. Der Knoblauch wird geschält und drei Zehen dazu gepresst. Jetzt kommt auch das Fleisch in den Beutel. Dieser wird anschließend verschlossen und durchgeknetet. Dann muss der Beutel mindestens 4 Stunden im Kühlschrank marinieren und gelegentlich durchgeknetet werden. Das Fleisch wird auf einem Blech für etwa 10 Minuten im vorgeheizten Backofengrill gegrillt und währenddessen einmal gewendet. Nun wird die Tahina mit 2 Esslöffel Zitronensaft, 3 Esslöffel Wasser und etwas Salz verrührt und ½ Knoblauchzehe dazu gepresst. Anschließend werden Sauce und Fleisch beiseite gestellt. Die Pommes Frites werden nach Packungsangabe zubereitet, die Petersilie grob gehackt. Jetzt wird das Fleisch dünn aufgeschnitten und mit Petersilie, etwas Tabasco und Olivenöl vermischt. Nun nimmt man einen Fladen Brot, verteilt Fleisch, Pommes, die kleingeschnittenen Tomaten und 2 Esslöffel der Sauce darauf und rollt es zusammen. Fertig ist der Schawarma. Die übrigen Pommes frites können zusammen mit Salat und sauer eingelegtem Gemüse dazu serviert werden.