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Schmandkuchen – der schnelle, vielseitige Kuchengenuss

Was versteht man eigentlich unter Schmandkuchen? Nun: ein Schmandkuchen ist ein Kuchen, der unter anderem Schmand beinhaltet, ebenso wie eine Apfeltarte mit Äpfeln belegt ist. Denn jeder Kuchen, der Schmand enthält, könnte theoretisch auch einfach als Schmandkuchen bezeichnet werden. Dieser Begriff ist also einerseits ein Oberbegriff, etwa so wie man unter dem Namen Schokoladenkuchen beispielsweise Brownies, den Herrenkuchen, die Sachertorte und vielleicht auch noch die Donauwelle fassen könnte. So kann beispielsweise ein Käsekuchen ein Schmandkuchen sein, wenn man ihn nicht mit Quark, sondern stattdessen mit Schmand zubereitet. Das kann man schon mal machen, schließlich fallen sowohl Quark als auch Schmand unter den Oberbegriff Käse, auch wenn sie nicht die ausgereifte Form eines Käses aufweisen. Auch Varianten des Käsekuchens, wie etwa der New York Cheesecake, können mit Schmand zubereitet werden. Andererseits wird in Thüringen, Hessen und dem südlichen Niedersachsen ein ganz bestimmter Kuchen als Schmandkuchen, bisweilen auch als Brei- oder Schmierkuchen bekannt, bezeichnet. Er besteht aus einem Hefeteig und einem Belag aus Früchten oder Quark. Darauf folgt wiederum eine Schicht aus Schmand und/oder Pudding. Zwar unterscheiden sich auch dafür die Rezepte voneinander, aber man hat wenigstens eine ungefähre Vorstellung, wie ein „richtiger“ Schmandkuchen auszusehen hat.

Ein flexibles Rezept für Schmandkuchen

Dadurch dass es beim Schmandkuchen eben keine Vorschriften gibt, welche Zutaten drin sein müssen – wie etwa bei der Schwarzwälder Kirschtorte -, kann man sich ja mal den Spaß machen und ein bisschen experimentieren. Hier ist mal ein Rezept für Schmandkuchen mit Mandarinen, das als Beispiel herhalten soll. Dafür benötigt man für den Boden:

  • je 65 g Butter und Zucker
  • 150 g Mehl
  • ½ Päckchen Backpulver
  • 1 Ei

Der Belag setzt sich zusammen aus:

  • ½ Liter Milch
  • 2 Tüten Puddingpulver mit Vanillegeschmack
  • 4 Becher Schmand
  • 2 Dosen Mandarinen
  • 200 g Zucker

Und nun geht das Experimentieren los. Natürlich schmeckt der Schmandkuchen so schon super. Wenn man dieses simple und blitzschnelle Rezept schon zu oft nachgebacken hat, wünscht man sich vielleicht etwas Abwechslung. Dazu muss man nur die Mandarinen mit anderen Früchten austauschen, Kirschen bieten sich beispielsweise an. Auch mit Pfirsich, Ananas oder Kiwi könnte der Kuchen schmecken.

Blitzschnell zum fertigen Schmandkuchen

Die Zubereitung dieses Schmandkuchens geht richtig schnell. Es müssen nur alle Zutaten für den Boden vermengt und in eine gefettete Springform gedrückt werden. Anschließend wird das Pudding mit etwas Milch verrührt und der Schmand, die abgetropften Mandarinen, der Zucker und die restliche Milch hinzugegeben und alles gut vermengt. Nun wird alles auf den Kuchenboden in der Springform gegeben und anschließend bei etwa 180° C eine Stunde lang gebacken. Wenn man viele hungrige Mäuler zu stopfen hat – etwa weil sich mal wieder die ganze Verwandtschaft zum Kaffee angekündigt hat – kann man die Menge für den Teig auch einfach verdoppeln und gleich ein ganzes Blech Schmandkuchen backen. Die Menge für den Belag bleibt gleich oder wird um die Hälfte erhöht, wenn der Belag lieber etwas höher sein soll. Wer den Kuchen gern noch fruchtiger hätte, kann den Saft der Mandarinen auffangen und daraus einen fruchtigen Tortenguss herstellen. Wenn man roten Tortenguss nimmt, sorgt man so gleichzeitig für etwas Farbe. Also, viel Spaß beim Experimentieren und Genießen!