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Whiskey – Online bestellen, liefern lassen | lieferando

Whiskey – das Wasser des Lebens

Fast jeder Mensch glaubt zu wissen, was Whiskey ist, aber kaum jemand weiß, wie es zu der Namensgebung der so verbreiteten Spirituose kam oder wie lange die Tradition des Whiskey schon in die Vergangenheit zurückreicht: Wie so viele alkoholische Getränke verdanken wir auch den Whiskey den christlichen Klöstern und Mönchen, die Irland und Schottland – die Herkunftsländer des Whiskeys schon sehr früh missionierten – bereits im fünften nachchristlichen Jahrhundert kamen die Kleriker im Gefolge des irischen Nationalheiligen St. Patrick in das Land der Kelten und außer der Bibel bzw. der christlichen Lehre brachten sie auch eine ganze Reihe an Geräten und Kulturtechniken mit sich. Zunächst wurde das aus Getreide hergestellte Destillat im Schottisch Gälischen als uisce beatha (dt: Lebenswasser oder Wasser des Lebens) bezeichnet, die Engländer prägten daraus – allerdings erst im 17. Jahrhundert, also etwa 1000 Jahre später – das Wort Whiskey. (Übrigens: auch der russischen Wodka trägt das Wasser im Namen). In dieselbe Zeit fällt auch die Besteuerung des beliebten Branntweins, die zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen Schwarzbrennern bzw. Schmugglern und Steuereintreibern führte. Erst mit neuen Destillationstechniken, die im Verlauf der industriellen Revolution erfunden wurde, setzten sich die auch heute bekannten legalen Whiskey Brennereien langsam durch. Heute kann man dagegen Whiskey bzw. Getränke, in denen dieser enthalten ist, natürlich ganz legal beim Cocktail Catering bestellen.

Wie wird Whiskey hergestellt?

Per Definition wird Whiskey aus Getreidemalzmaische hergestellt, d. h. meist aus Gerste, die befeuchtet, dann zum Keimen gebracht, erhitzt und schließlich gemaischt, also mit Wasser vermischt wird, bevor man Hefe hinzufügt, um den Gärungsprozess in Gang zu setzen. Neben dem Getreide ist auch die Qualität des Wassers entscheidend, das beim Maischen und während der Gärung zum Einsatz kommt. Nachdem die Hefe den Malzzucker des Getreides in Alkohol umgewandelt hat folgt die Destillation, bei der Alkohol und Aromastoffe vom Wasser getrennt werden, um eine höhere Konzentration derselben zu erreichen. Der so hergestellte Mittellauf hat einen Volumenanteil von etwa 70 % Alkohol, er wird abschließend mit Wasser versetzt und dann in Fässer gefüllt, wo er für mindestens drei Jahre weiter reift. In verschiedenen Ländern sind auch andere Verfahren zur Whiskeyherstellung verbreitet, falls die Erzeugnisse einer solchen Produktion jedoch nicht den Kriterien der Europäischen Union entsprechen – etwa weil die Lagerungszeit zu kurz war – dürfen diese Branntweine hierzulande auch nicht unter der Bezeichnung Whiskey vertrieben werden. Das gilt übrigens nicht für andere Spirituosen wie etwa Gin oder auch Rum.

Was macht einen guten Whiskey aus?

Zur Beachtung, wenn Sie beim Cocktailservice bestellen möchten: Einer alten Weisheit zufolge schmeckt jeder Whiskey anders, denn nicht nur das Wasser und das Getreide, die zur Herstellung verwendet werden, machen den Geschmack aus, sondern auch viele weitere Faktoren, wie etwa die Fässer, die zur Lagerung dienen und auch die Brennblase, in der die Destillation durchgeführt wird (muss sie ersetzt werden, wird darauf geachtet, dass die neue Brennblase möglichst exakt dieselbe Größe und Form hat wie die vorhergehende, damit der Geschmack des Destillats erhalten bleibt) . Sogar die zum Trocknen der keimenden Gerste verwendeten Verfahren und Rohstoffe können den Geschmack des Whiskeys enorm beeinflussen – hier erhalten viele Whiskey Sorten z. B. ihren torfigen Geschmack. Auch innerhalb der Kategorie Whiskey gibt es natürlich viele Unterscheidungen, so unterscheidet man z. B. nach der Herkunft des Branntweins: Scotch, Irish oder American Whiskey, nach Reinheit zwischen Malt und Blended (hier wird der Geschmack eines Markenproduktes durch die Mischung unterschiedlicher Whiskeyarten erhalten) und nach dem Getreide Rye (aus Roggen), Corn und Borbon (aus Mais) etc. Wie der Wein so ist auch der Whiskey ein Getränk für Gourmets und Genießer, lassen Sie sich also keinesfalls abschrecken, wenn Sie nur einen – möglicherweise besonders torfigen – Whiskey probiert haben und vor allem: bemühen Sie sich stets, das rechte Maß nicht aus den Augen zu verlieren, das gilt vor allem dann wenn man den Branntwein z. B. in Cocktails genießt, wo man sein – nicht unbeträchtlicher – Alkoholgehalt geschmacklich überdeckt wird.