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Lobster Roll

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Wie kaum ein anderes Nahrungsmittel steht Hummer heute für erlesenen Luxus und für einen komplizierten Verzehr. Dabei geht es auch einfach: Lobster Roll ist ein weiches amerikanisches Hummerbrötchen, das vor allem im US-Staat New England und im benachbarten Kanada als einfaches Sandwich verkauft wird.

Was ist eine Lobster Roll?

Was dem Norddeutschen das Krabbenbrötchen, ist dem Amerikaner die Lobster Roll: Für die „Hummerrolle“ wird Hummerfleisch mit verschiedenen Beilagen in einer cremigen Soße oder mit Mayo in ein Hotdog-Brötchen gefüllt. Man verzehrt sie in der Regel genau wie Fischbrötchen und Hotdog als leichten Snack auf der Hand, manchmal wird sie in Lokalen auf dem Teller serviert.

Aus dem Meer auf dem Tisch: die Lobster Roll

Die Menschen an den Küsten Neu-Englands und Ostkanadas leben seit Jahrhunderten vom Fischfang. Während sich Hummer landeinwärts schon früh zu einer exquisiten hochpreisigen Delikatesse entwickelte, wussten die Bewohner der Küstenstreifen gar nicht wohin mit den vielen Tieren, die an den Strand geschwemmt wurden. Hier war der edle Hummer eher eine Allerweltsspeise, und die nicht essbaren Teile kamen als Dünger in den Erdboden.

Vermutlich waren es die Betreiber der damals so wichtigen Eisenbahn, die den Hummer als regionale Spezialität Neu-Englands auf ihren transkontinentalen Zügen anpriesen. Weil sie schlecht ganze Hummer servieren konnten, verlegten sie sich auf praktische Sandwichs mit gekochtem Hummerfleisch in Mayonnaise. Um den Titel des Erfinders streiten sich mehrere Lokale an der Küste Neu-Englands: So rühmt sich Perry’s in Milford damit, 1927 die „Connecticut Lobster Roll“ erfunden zu haben, doch in Scarborough, Maine, erschien sie (angeblich) bereits 1915 erstmals auf einer Speisekarte.

Von der Küste nach New York City

Über Jahrzehnte blieb die Lobster Roll eine Spezialität der Neu-England-Staaten, die für Urlauber aus New York City und anderen Regionen mit Sonne, Strand und Erholung verbunden war Es sollte noch bis 1997 dauern, ehe die Pearl Oyster Bar die ersten Lobster Rolls in New York City verkaufte und damit einen riesigen Hype auslöste. Bon Appetit kürte die Lobster Roll 2006 zum Gericht des Jahres, und wie in den USA so üblich entstanden schon bald die ersten Ketten wie Luke’s Lobster, die das Hummersandwich im ganzen Land verbreiteten.

Am Rezept hat sich kaum etwas geändert: Ins Brötchen kommen außer Hummerfleisch nur Mayo oder Butter mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft. Lobster Roll wird einfach wie ein Hotdog auf der Hand gegessen oder auf einem Teller mit Pommes frites oder Chips serviert: Der Geschmack ist jedoch immer gleich köstlich.

Magst Du die Lobster Roll, solltest Du auch andere Sandwichs der USA vom weltberühmten Hotdog bis zu weniger bekannten Köstlichkeiten wie dem Reuben Sandwich und dem Sandwich mit Pastrami probieren.

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