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Samosa

Samosa
Samosa auf Teller

Samosa

Samosa werden aus einem einfachen Teig zubereitet, auf den verschiedene Füllungen wie Gemüse, Hähnchen, Gehacktes oder Fisch gestrichen oder gelegt werden. Anschließend wird der Teig zu einem Dreieck gefaltet, frittiert und serviert. Samosa werden als Imbiss in Garküchen angeboten und in Restaurants als Vorspeisen.

Was ist ein Samosa?

Die in Indien Samosa​ genannten Teigtaschen sind vom Nahen Osten über Zentralasien bis nach Afrika und Südostasien verbreitet. Das Wort stammt vermutlich aus Persien, wo die Teigtaschen „Sanbosag“ heißen. Andere Schreibweisen sind „Sambusa“ (Ostafrika) und „Sanbusak“ (Arabien). Erstmals schriftlich erwähnt wurden die Teigtaschen im 11. Jahrhundert in Persien. Von hier gelangten sie über Zentralasien auf den indischen Subkontinent. Hier entwickelten sie sich zu den Samosa​, die heute weltweit geliebt und als Snack von Garküchen und Imbissbuden verzehrt werden.

Wie werden Samosa​ hergestellt?

Auf einen schlichten hauchdünnen Teig aus Weizenmehl werden einige Löffel der Füllung gelegt. Der Teig wird dann zu einer dreieckigen Teigtasche gefaltet, die in heißem Fett frittiert wird, bis sie goldbraun und knusprig ist. Ihre Größe ist dabei je nach Region unterschiedlich. Fast so groß wie ein Döner sind die Samosa​ aus Nordindien. Hier genügt eine einzige Samosa​ oft schon als sättigender Imbiss. In anderen Regionen sind Samosa​ eher klein und werden als Portion zu drei oder vier Taschen serviert. Neben den gefüllten Samosa​ sind vor allem in Bangladesch und Burma auch flache Teigtaschen verbreitet. In der Region um Hyderabad kommen Lukhmi genannte viereckige Verwandte der Samosa​ auf den Tisch, die meist mit Kheema (Hackfleisch) gefüllt sind)

Der Reiz der Samosa​ liegt in den vielen verschiedenen Füllungen. Eine Grundvariante ist die Samosa​ mit gewürzten Kartoffelstücken, Zwiebeln und Erbsen. Andere Varianten enthalten Hähnchen, Lamm oder Ziege. In Bengalen sind Samosa​ mit Blumenkohl (fulkopir shingara) oder mit dem indischen Frischkäse Khoa sehr beliebt. Neben den herzhaften Snacks sind auch süße Samosa​ zu haben, die mit getrockneten Früchten oder Kokosnuss gefüllt sind. In muslimischen Ländern werden Samosa​ gerne mit Rind oder Rinderhack angereichert. Die tropischen Malediven profitieren von ihrem Fischreichtum und füllen ihre Samosa​ mit diversen Fischsorten, während im Nahen Osten Kichererbsen oder Linsen in die Teigtaschen kommen. In Israel werden Samosa​ (die dort Sambusak heißen) mit Feta und einer köstlichen Gewürzmischung namens Za’atar zum Frühstück serviert.

In der indischen Provinz Goa, die einst eine portugiesische Kolonie war, heißen die Teigtaschen Chamuças – und fanden von hier den Weg in andere Ex-Kolonien, darunter Brasilien, wo sie heute Pastéis heißen. Chamuças werden besonders heiß serviert und scharf gewürzt.

Wann und wie wird die Samosa​ verspeist?

Als typisches Street Food sind Samosa​ Snacks für jede Tageszeit. So mancher Inder und Pakistani kauft sich schon auf dem Weg zur Arbeit eine frische Samosa​ als herzhaftes Frühstück. Andere verzehren sie in der Mittagspause oder nehmen Samosa​ abends als einfaches Abendessen mit nach Hause. Sehr beliebt sind die Teigtaschen auch als Snack bei großen Straßenfesten und anderen Veranstaltungen.

Eine an der Garküche gekaufte Samosa​ wird einfach in der Serviette gehalten und im Stehen gegessen. Vorsicht: Kommt die Samosa­ frisch aus der Fritteuse, ist die Füllung unglaublich heiß! Liegen die Samosa​ schon länger in der Imbissbude, werden sie noch einmal in der Mikrowelle aufgewärmt.

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Magst du indisches Street Food, dann solltest du auch einmal frittierte Pakora ausprobieren und die köstlichen Dosas, die an ein Crêpe mit Füllung erinnern.

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