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Minestrone

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Minestrone

Minestrone

Einst war die Gemüsesuppe Minestrone in Italien ein einfaches Arme-Leute-Gericht. Heute übertreffen sich die Profiköche mit erlesenen Kreationen aus saisonalem Gemüse und anderen raffinierten Zutaten. Fest steht jedenfalls: Die Minestrone ist sehr gesund und sehr lecker.

Was ist Minestrone?

Die Minestrone gehört zu den ältesten Gerichten der italienischen Küche: Eine Suppe aus frischem Gemüse bereiteten schon die antiken Römer vor über 2.000 Jahren zu. Gekocht wurde, was gerade im Garten und in den Wäldern wuchs: Zwiebeln, Karotten, Knoblauch, Pilze und Kräuter. Im Laufe der Jahrhunderte kamen neue Zutaten dazu, die die Römer und später die auf dem italienischen Stiefel lebenden Völker von ihren Reisen und Eroberungen mitbrachten, wie z. B. die Tomate und die Kartoffel. Bereits im 15. und 16. Jahrhundert schaffte die gesunde Suppe den Sprung über die Grenzen Italiens und gelangte zu internationalem Ruhm.

Was bedeutet der Name "Minestrone"?

Der Name des berühmten Gemüseeintopfes leitet sich vom italienischen Wort „minestra“ ab, was so viel wie „Suppe“ bedeutet. Mit dem Begriff Minestra werden in Italien viele Eintöpfe und Suppen bezeichnet. Minestrone heißt wörtlich übersetzt „große Suppe“.

Die Minestrone - ein erster Gang

In der klassischen italienischen Küche ist die Minestrone ein „primo piatto“, ein erster Gang, der vor einem Fleisch- oder Fischgericht serviert wird. Oftmals landet die Gemüsesuppe heute aber auch als einzelnes Hauptgericht auf dem Tisch – am Mittag wie am Abend. Serviert wird sie entweder püriert als Creme oder mit den fein geschnittenen Gemüsestücken im Ganzen. Warme Suppen wie die Minestrone gehören vor allem im Herbst und Winter zu den alltäglichen Gerichten der Hausmannskost. In den heißen Sommermonaten wird die Minestrone gerne kalt gegessen.

Die Zutaten: Was steckt drin?

Die wichtigsten Zutaten einer Minestrone sind verschiedene Gemüsesorten sowie Hülsenfrüchte. Meistens landen Gemüse der Saison im Kochtopf. Das Grundrezept besteht aus Zwiebeln, Knoblauch, Sellerie, Karotten, Kartoffeln, Tomaten, Bohnen und Petersilie. Angereichert wird die gesunde Suppe beispielsweise mit Brokkoli, Zucchini, Spinat, Kürbis, Blumenkohl, Fenchel, Kichererbsen oder Linsen. Meistens wird die Minestrone gegen Ende des Kochvorgangs mit Reis oder Nudeln angereichert. Auch hart gewordenes Brot wird in der Minestrone wieder servierfähig. Auf dem Teller versehen die Italiener die Suppe dann zur Vollendung noch mit fein geriebenem Parmesankäse und einem Tropfen edlem Olivenöl. Damit ist die Minestrone ein vollwertiges Hauptgericht mit vielen Vitaminen, Ballaststoffen, pflanzlichen Proteinen aus Hülsenfrüchten, tierischem Protein aus Käse und einem Schuss wertvollem Olivenöl.

Jeder braut sein eigenes Süppchen

Wie bei vielen italienischen Gerichten gibt es auch bei der Minestrone unzählige Varianten: Je nach Region, ja manchmal sogar von Dorf zu Dorf, unterscheiden sich die Suppen in Nord und Süd und Ost und West voneinander. Dabei spielen alte Traditionen und kulinarische Besonderheiten eine große Rolle: So werden der Minestrone im ligurischen Genua ein paar Löffel Pesto zugefügt. In Apulien hingegen wird sie mit dem dort so üppig wachsenden und verwendeten Peperoncino (Chili) scharf gemacht, und in der Toskana wird die Suppe mit Wein verfeinert. Kinder lieben die Minestrone meist püriert, mit viel Pasta und Parmesan, damit man das Gemüse nicht sieht.

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