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Gimbap

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Gimbap

Was auf den ersten Blick wie eine japanische Maki- oder Sushi-Rolle aussieht, ist tatsächlich ein koreanisches Gericht: Gimbap besteht aus viel Reis und enthält zudem Spinat, Omelette aus Eiern oder mariniertes Fleisch namens Bulgogi. Roher Fisch – wie bei Sushi üblich – findet sich in den aufgerollten Snacks dagegen nicht.

Was ist Gimbap?

Gimbap ist ein Gericht der koreanischen Küche. Wie bei Sushi rollen die Köche gekochten Reis in getrockneten Purpurtang ein. Hinzu kommen zahlreiche weitere Zutaten wie Krebsfleisch, Thunfisch und eingelegter Rettich. Die mundgerecht zugeschnittenen Stücke essen Koreaner dann mit Stäbchen. In deutsch-koreanischen Restaurants ist es üblich, zu der Speise Sojasoße oder Wasabi zu servieren.

Woher kommt Gimbap ursprünglich?

Gimbap setzt sich aus den koreanischen Wörtern „gim“ für Seetang und „bap“ für gekochten Reis zusammen. Woher das Gericht in seiner modernen Form ursprünglich stammt, dazu gibt es zwei unterschiedliche Vermutungen: Die einen behaupten, dass die Speise eine Abwandlung des japanischen Norimaki-Sushi ist und sich während der Besatzungszeit der Japaner in Korea verbreitete. Andere wiederum meinen, dass die Idee von gerolltem Reis in Meeresalgen schon sehr viel früher von Korea aus nach Japan gelangte. In der heutigen Zeit sind gefüllte Reisrollen jedenfalls in der ganzen Welt bekannt – in Korea ist Gimbap meist als schnelle Mahlzeit zum Mitnehmen erhältlich. In vielen anderen Ländern wie Deutschland steht die Spezialität auch in Restaurants auf der Speisekarte.

Welche Varianten von Gimbap gibt es?

Für die Zubereitung von Gimbap ist ein Gimbal notwendig – eine Bambusmatte, ähnlich wie zur Herstellung von Sushi. Grundzutat ist meist weißer Reis, wobei es Rollen aus braunem oder schwarzem Reis gibt. Bei den Füllungen existiert eine Vielzahl an Varianten:

  • Mayak-gimbap verwendet Möhren, Spinat, eingelegten Rettich und Sesamsamen. Dazu passt eine Soße aus Senf und Sojasoße.
  • Samgak-gimbap zeichnet sich durch seine Dreiecksform aus und ist in unterschiedlichsten Sorten erhältlich.
  • Chungmu-gimbap besteht nur aus Reis. Als Beilage gibt es Tintenfischsalat und Kimchi.
  • Andere Reisrollen enthalten Käse, gewürzten Fisch, Schinken, Gemüse, Omelette oder Frühstücksfleisch (luncheon) aus der Dose.

Warum ist Gimbap ein nahrhaftes Gericht?

Gimbap gilt als reich an Nährstoffen. Verantwortlich sind dafür die Zutaten: Purpurtang besitzt im Vergleich zu anderen essbaren Meeresalgen einen geringen Jodgehalt. Die vielen unterschiedlichen Varianten von Fisch über Fleisch bis hin zu Gemüse ermöglichen es, sich eine abwechslungsreiche Mahlzeit zusammenzustellen.

Wenn Du gerne asiatische Gerichte magst, interessierst Du Dich vielleicht auch für vietnamesische Sommerrollen oder thailändisches Pad Thai.

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