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Käsekrainer

Käsekrainer

Käsekrainer

Als Snack in die Hand oder mit Beilage für den Mittagstisch schmecken die Käsekrainer auf vielfältige Weise. Die gelungene Mischung aus Würstchen und zart schmelzendem Käse ist einfach unwiderstehlich. Diese Spezialität lassen sich nicht nur die Österreicher munden – denn zum Glück gibt es die Käsekrainer auch andernorts.

Was ist Käsekrainer?

Käsekrainer ist eine Wurstsorte, die ihren Ursprung in Österreich hat. Was die Würstchen so besonders macht, ist ihre mit Käsewürfeln gespickte Füllung. Die Brühwürste lassen sich ganz nach Geschmack entweder in der Pfanne braten, auf dem Grill brutzeln oder im Kochwasser zubereiten. Dazu empfehlen sich Senf, Ketchup oder original österreichischer frischer Meerrettich.

Die kulinarische Delikatesse vom Würstelstand

Die Käsekrainer gehört – wie der Name schon verrät – zu den Krainer Würsten. Diese sind nicht nur in Österreich, sondern auch in Slowenien weit verbreitet. Ihr historischer Ursprung liegt in der Region Krain, die damals zu Altösterreich und heute zu Slowenien gehört. Was die Käsekrainer aber von ihrem Original unterscheidet, ist der Käse. Bei der Zubereitung werden dem Brät aus Schweinefleisch kleine Käsestückchen beigemengt. Erfunden haben diese Spezialität wohl der Fleischhauermeister Herbert Schuh und sein damaliger Geselle Franz Thalhammer. In den 1970er-Jahren kamen die beiden Wursthersteller auf die Idee, eine geräucherte Brühwurst mit Käse zu füllen. Der Erfolg kam schnell und so ist die Käsekrainer heute in aller Munde.

Passende Beilagen zur Käsekrainer

Die Käsekrainer lässt sich auf vielfältige Weise erhitzen und alternativ kalt genießen. In Österreich serviert man die Wurst traditionellerweise mit Senf und geriebenem Meerrettich, der dort als Krain bezeichnet wird. Hervorragend eignet sich süßlich-scharfer Senf zur Käsewurst. Ebenso lecker schmeckt die Käsekrainer mit Ketchup oder Curryketchup. Als Snack bekommt man die Käsekrainer am Würstelstand wie einen Hotdog im Brötchen serviert. Im Linzer Raum bezeichnen sie die Käsekrainer im Brötchen als Kafka. Andere mit Käse gefüllte Würste sind Berner Würstel. Diese unterscheiden sich von der Käsekrainer, da sie aufgeschnitten mit Käsestreifen gefüllt werden. Zudem umgibt sie ein Mantel aus Räucherspeck.

Eine Wurst in verschiedenen Varianten

Wie bei anderen Würsten verwenden die Hersteller für die Käsekrainer unterschiedliche Rezepturen. Einige Würste bestehen neben Schweinefleisch aus grobem Rinderfleischbrät. Durch das Räuchern über Buchenholz erhält die Käsekrainer ihren charakteristisch rauchigen Geschmack. Der Käseanteil variiert zwischen 10 und 30 Prozent. Zubereitet wird die Käsekrainer häufig mit Emmentaler. Diese Käsesorte schmilzt hervorragend auf dem Grill und lässt sich auch im kalten Zustand essen. Bevor die Käsekrainer erhitzt wird, sticht der Koch sie übrigens rundherum mehrmals ein – dazu sagt man auf Österreichisch „stupfen“.

Wer gerne Speisen mit Würstchen mag, dem sagen bestimmt auch Bosna im Weißbrot, Pizza Hot Dog oder türkische Merguez zu.

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