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Saoto

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Die Saoto-Suppe zählt zu den kulinarischen Köstlichkeiten des kleinen südamerikanischen Landes Suriname. Die raffinierte Hühnersuppe mit Kartoffelstiften, Ei, Reis und Sojasprossen begeistert mit exotischen Gewürzen wie Zitronengras, Thai-Ingwer, gelbem Chili und indonesischem Lorbeer. Sie kann als Vorspeise oder Hauptmahlzeit genossen werden.

Was ist Saoto?

Saoto ist eine klare surinamisch-javanische Hühnersuppe. Sie wird mit Beilagen wie Kartoffelstiften, gebratenen Fadennudeln, gekochtem Ei, Sojasprossen, gekochtem Reis, Röstzwiebeln und verschiedenen Gewürzen angereichert. Die exotisch gewürzte Hühnersuppe hat nichts mit ihrem deutschen Namensvetter gemein. Sogenannte Kontraktarbeiter aus Indonesien (einst Niederländisch-Ostindien) brachten das Rezept im 19. Jahrhundert von Java nach Suriname.

Saoto – ein surinamischer Suppenklassiker

Saoto kann man in fast jedem Restaurant Surinames genießen: Die feine Hühnersuppe wird dort aus frisch geschlachteten Hühnern gekocht. Wenn das Huhn gar ist, zerpflücken die Köche es in kleine, mundgerechte Stücke und braten es kurz an. Für die Suppe werden Kartoffeln in feine Stifte geschnitten und frittiert, ebenso wie die Fadennudeln. Die leckersten Saoto-Suppen bereiten die Streetfood-Verkäufer des javanischen Bezirks Blauwgrond in der surinamischen Hauptstadt Paramaribo zu. Hier schlägt das kulinarische Herz der javanischen Surinamesen.

Wo liegen die Ursprünge dieses Rezepts?

Die Suppe stammt von der indonesischen Insel Java und ist dort noch heute unter dem Namen Soto Ajam in einer schärferen Variante bekannt. Die indonesische Saoto unterscheidet sich nur leicht von der surinamischen: Statt frittiert werden die Kartoffeln für die Suppe in Südostasien gekocht; bei den Gewürzen greifen die indonesischen Köche zu mehr Kurkuma, weniger Thai-Ingwer und weniger Pfeffer. Wahrscheinlich hieß die Soto Ajam früher auch Saoto. Sie scheint aber in den letzten hundert Jahren ein „A“ verloren zu haben.

Wie bereitet man eine Saoto zu?

Für die Zubereitung einer Saoto-Suppe bieten sich eine Menge Zutaten an, die die Kochzeit des Gerichts verkürzen können, etwa Saoto-Bouillon aus dem Glas oder getrockneter Saotomix. Diese enthalten gebratene Kartoffeln und Fadennudeln. Am allerbesten schmeckt die Saoto aber natürlich frisch zubereitet.

Als Basis dient eine Brühe aus Huhn, das mit indonesischem Lorbeer, Thai-Ingwer, Zitronengras, Pfeffer und Instant-Hühnerbrühe gekocht wird. Das Fleisch wird nach dem Garen aus der Suppe genommen, zerpflückt, in der Pfanne angebraten und landet dann wieder in der Suppe.

Wie wird Saoto gegessen?

Eine gute Saoto wird kochend heiß gegessen und nach Belieben mit surinamischem Sambal (Pfeffer aus den extrem scharfen Madame-Jeanette-Chilischoten) gewürzt. Alle Beilagen richtet der Koch vor dem Servieren in verschiedenen kleinen Schalen an. Am Tisch füllt sich jeder Gast die gewünschten Zutaten auf den Teller, zum Beispiel Sojasprossen, gekochten Reis und ein gekochtes Ei. Zum Schluss landet die Hühnerbrühe im Teller und die Suppe wird mit gehackten Sellerieblättern und gerösteten Zwiebeln bestreut. Sind die einzelnen Beilagen großzügig bemessen, wird die Saoto zu einer sättigenden Hauptmahlzeit.

Als Liebhaber exotischer Suppengerichte solltest Du auch unbedingt eine Tom Kha Gai oder eine Wan Tan-Suppe probieren!

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