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Eierschecke

Eierschnecke
Eierschnecke und Kaffee

Eierschecke

Egal ob vom Blech oder in Tortenform, der dreischichtige Kuchen aus Sachsen bereichert jede Kaffeetafel. Darum ist Eierschecke zu Recht auch im Rest der Republik bekannt und begehrt.

Was ist eine Eierschecke?

Die Eierschecke ist ein Kuchen-Klassiker aus Sachsen. Typisch für die kalorienreiche Spezialität sind ihre drei Schichten. Als Basis dient je nach Rezept ein Boden aus Hefe-, Mürbe- oder Rührteig, gefolgt von einer festen Quark-Eier-Pudding-Füllung. Die Deckschicht des Backwerks, von dem schon Schriftsteller Erich Kästner schwärmte, bildet eine Masse aus Butter, Eigelb und Pudding. Sie ist durch schaumig geschlagenes Eiweiß besonders fluffig. Je nach Rezeptur und Geschmack enthält der Kuchen Obst, ist mit Puderzucker bestreut oder mit einer Schicht aus Schokolade oder Marmelade überzogen.

Woher kommt der Name Eierschecke?

Der Name der Kuchenspezialität geht auf ein Kleidungsstück aus dem 14. Jahrhundert zurück, das traditionell von Männern getragen wurde. Bei der sogenannten „Schecke” handelte es sich um einen mittellangen und in der Taille betonten Rock, der von den Herren mit einem Hüftgürtel kombiniert wurde. So war er oben eng und lief unter dem Gürtel zu den Seiten hin weit aus. Angelehnt an die dreiteilige Optik des mittelalterlichen Modestücks und die Tatsache, dass bei der Zubereitung des Kuchens zehn und mehr Eier benötigt werden, erhielt er den Namen Eierschecke.

Der Klassiker: die Dresdner Eierschecke

Die bekannteste Variante der ostdeutschen Kuchenspezialität stammt aus Dresden, wo sie traditionell zu einer Tasse Kaffee gereicht wird. Hier besteht die Eierschecke typischerweise aus einem Hefeteig, der mit Butter, Eiern, frischer Hefe, Mehl, Milch und Zucker angerührt wird. Für die zweite Schicht werden unter anderem Butter, Quark, kalter Pudding, Mehl und Zucker vermischt. Wer mag, arbeitet Rosinen in die Masse ein. Genießer lieben die oberste Schicht, die noch einmal aus viel Butter, reichlich Eiweiß, Pudding, Milch und Zucker.

Traditionell wird die Eierschecke als Blechkuchen gebacken und in rechteckige Stücke geschnitten. Sie schmeckt aber ebenso als runder Kuchen aus der Tortenform. Auf die Schecke darf, was schmeckt: Neben Mandeln, Streuseln und Zucker sind Glasuren aus Schokolade und Zitrone beliebt. Sie erhöhen jedoch die ohnehin schon beträchtliche Kalorienzahl noch einmal deutlich.

Gibt es weitere Varianten der Eierschecke?

Nach der Dresdner ist die Freiberger Eierschecke die bekannteste regionale Variante der Backspezialität. Sie verzichtet auf Quark, stattdessen werden mehr Eier, Zucker und Rosinen verarbeitet. Denn einer Legende nach brauchten die Freiberger im 13. Jahrhundert allen verfügbaren Quark, um diesen – mit Lehm vermischt – zum Bau ihrer Stadtmauern zu verwenden. Was an der Legende dran ist, ist ungeklärt. Sicher ist jedoch, dass die Freiberger Variante ebenso ein Genuss ist, wie andere Eierschecken.

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