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Tiramisu

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Tiramisu

Tiramisu ist ein relativ junges Dessert, das die Welt im Sturm erobert hat. Mascarpone-Creme wechselt sich mit Schichten von Löffelbiskuits ab, die mit Kaffee und Amaretto getränkt sind. Dunkles Kakaopulver verziert die Oberfläche und vertieft die Geschmacksnoten beim Genuss.

Was ist Tiramisu?

Tiramisu ist ein Dessert, das den Zauber der italienischen Küche verkörpert. Erstklassige Zutaten, einfache Zubereitung und eine Prise Genie haben dazu geführt, dass der Name Tiramisu auf der ganzen Welt bekannt ist. Tiramisu bedeutet wörtlich übersetzt: „Zieh mich hoch.“ Tatsächlich hat dieses Dessert definitiv einen glücklich machenden Effekt, der Sorgen zumindest zeitweise vertreibt und kurze Momente des Glücks auch an trüben Tagen verbreitet.
Wer genau das Tiramisu erfunden hat, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Fest steht, dass im 17. Jahrhundert in Siena die Zuppa del Duca kreiert wurde, zu Deutsch: Suppe des Herzogs. Dieses Rezept enthielt ähnliche Zutaten wie das moderne Tiramisu und entstand zu Ehren des Großherzogs Cosimo III. de Medici. Manche Experten bezeichnen Tiramisu hingegen als Weiterentwicklung der Zabaglione. Der berühmte Koch Bartolomeo Scappi erfand diese Weinschaumcreme im 16. Jahrhundert, die Bräutigamen als Potenzmittel serviert wurde.

Modernes Tiramisu: Streit zahlreicher Erfinder

Um die Erfindung des modernen Tiramisu ranken sich mehrere Legenden. 1939 soll ein ähnliches Dessert unter dem Namen Coppa Vetturino in einer Trattoria in Pieris, Friaul, serviert worden sein. Ein Gast hatte nach dem Genuss begeistert ausgerufen: „C’ha tirato su.“ Daraufhin änderte der Inhaber den Namen zu Tireme su. Eine andere Legende berichtet, dass Tirami Su bereits 1951 in der Albergo Roma in Tolmezzo, wiederum in Friaul, auf der Speisekarte stand. Das Restaurant Al Camin in Treviso, Venetien, gilt ebenfalls als möglicher Kandidat für die Erfindung von Tiramisu. Auf jeden Fall hat Guiseppe Maffioli zur internationalen Verbreitung von Tiramisu beigetragen: Dieser italienische Gourmet, Autor und Schauspieler veröffentlichte Ende der 60er-Jahre ein Buch mit dem Titel „La Cucina Trevigiana“ (Die Küche von Treviso). Darin beschreibt er das Rezept von Tiramisu.
Unbestritten ist, dass Mascarpone Tiramisu die unvergleichliche Zartheit verleiht. Mascarpone ist ein Frischkäse aus der Stadt Lodi in der Lombardei, der Provinz, die im Norden Italiens an die Schweiz und Frankreich grenzt. Dort stellt man seit 1600 diesen Frischkäse her, für den Sahne auf 90 Grad erhitzt wird. Zitronensaft lässt die Sahne gerinnen. Den entstandenen Frischkäse lässt man abtropfen, bis eine feste, cremige Masse mit einem hohen Fettanteil zurückbleibt. Mascarpone sorgt dafür, dass die Begriffe Tiramisu und Diät definitiv zwei verschiedenen Welten angehören. Eigelb, Zucker und Vanille geben dem Mascarpone seinen Geschmack. Geschlagener Eischnee schenkt der kompakten Creme Volumen. Da der Verzehr roher Eier etwas riskant ist, ersetzen viele Restaurants die Eier durch geschlagene Sahne. Der Geniestreich bei Tiramisu besteht in der Schicht dunklen Kakaopulvers, die der Creme und den Löffelbiskuits beim Genuss Tiefe verleiht.

Marsala oder Amaretto: Das ist die Frage

In Deutschland hat es sich eingebürgert, die Löffelbiskuits in einer Mischung aus Espresso und Amaretto zu tränken. Manche Köche fügen einen Schuss Cognac hinzu. Das Original-Rezept verwendet keinen Amaretto, sondern Marsala, einen süßen Dessertwein. Amaretto sorgt im Tiramisu für einen unverkennbaren Hauch von Bittermandeln, während das Geschmacksprofil von Marsala eher flach bleibt. Restaurants verzichten häufig auf Alkohol, damit auch Kinder ihr Tiramisu genießen können.

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