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Jägerschnitzel

Jägerschnitzel
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Jägerschnitzel

Das Jägerschnitzel (franz.: Escalope à la chasseur) gehört zu den beliebtesten Schnitzel-Varianten der Deutschen. Mit seiner mächtigen Pilz-Rahmsoße ist es ein echter Sattmacher und darf als typischer Vertreter der gutbürgerlichen Küche auf keiner Speisekarte fehlen. Woher das Jägerschnitzel seinen Namen hat, ist nicht überliefert und kann nur spekuliert werden. Vermutlich liegt es aber an der Hauptzutat der Soße, den Pilzen, die naturgemäß im Wald zu finden sind – genau wie der Jäger.

Wie wird Jägerschnitzel zubereitet?

Die Zubereitung des klassischen Jägerschnitzels hat sich im Laufe der Zeit verändert. Bestand das Schnitzel nach Jäger-Art ursprünglich noch aus einem unpanierten, in Butter angebratenen Stück Kalbfleisch, steht inzwischen immer häufiger eine panierte Variante aus Schweinefleisch auf der Speisekarte. In der traditionellen Sahnesoße finden sich angeschwitzte Schalotten und frische, gedünstete Champignons. Abgeschmeckt wird mit Salz und Pfeffer. Einige Köche verwenden andere Pilze wie zum Beispiel Steinpilze, Morcheln oder Pfifferlinge. Unabhängig davon mögen die meisten Schnitzelfreunde ihr Schnitzel flankiert von Pommes frites und Salat. Je nach Region kommen zum Schnitzel nach Jäger-Art aber auch Spätzle oder Klöße auf den Teller.

Bei einer bekannten Variante des Schnitzelklassikers basiert die Soße auf einer Tomatensoße. Hierzu werden traditionell Nudeln – zum Beispiel Spirelli – serviert. Tomatensoße und Nudeln sind auch die Beilagen für die ostdeutsche Variante des Jägerschnitzels.

Jägerschnitzel – Die ostdeutsche Variante

Die Rezepte für Jägerschnitzel Rezepte für Jägerschnitzel unterschieden sich dramatisch zwischen Ostdeutschland und Westdeutschland. Auch in der ehemaligen DDR war das Jägerschnitzel ein allseits bekanntes und beliebtes Gericht. Allerdings verbarg sich hinter diesem Namen hier etwas völlig anderes als in den alten Bundesländern. In Ostdeutschland bezeichnet der Name Jägerschnitzel eine gebratene, panierte Scheibe Jagdwurst (oder Bierschinken). Traditionell kam die Wurst mit Nudeln und Tomatensoße auf den Tisch, aber auch andere Beilagen wie Pommes frites, Kartoffeln oder Püree waren üblich.

Das führte natürlich zu reichlich Verwirrung, wenn Westdeutsche Besucher in ostdeutschen Gaststätten ein Jägerschnitzel bestellten. Wenn anstatt eines Schnitzels mit Pilzsoße plötzlich eine gebratene Scheibe Jagdwurst serviert wurde. Um Missverständnisse und Enttäuschungen dieser Art zu vermeiden, sind Gasthäuser und Restaurants heutzutage dazu angehalten, auf ihrer Speisekarte genau kenntlich zu machen, um welches Fleisch es sich bei dem angebotenen Jägerschnitzel handelt.

Warum heißt das Jägerschnitzel so?

In der klassischen Variante hat das Jägerschnitzel seinen Namen vermutlich durch die im Wald wachsenden Pilze – dem “Arbeitsplatz” des Jägers. Beim Jägerschnitzel auf DDR-Art hingegen ist die Basis für das Gericht angebratene Jagdwurst, wodurch sich der Bezug zum Jäger ergibt. Neben dem Namen haben die Rezepte allerdings nichts gemeinsam.

Welches Fleisch für Jägerschnitzel verwenden?

Für ein schmackhaftes Jägerschnitzel ist Schnitzelfleisch vom Kalb zu empfehlen, da es besonders zart bleibt. Kalb wird auch in der ursprünglichen Zubereitung verwendet. Etwas günstiger und ebenfall lecker sind Schweineschnitzel.

Welches Fleisch wird für Jägerschnitzel verwendet?

Für ein schmackhaftes Jägerschnitzel ist Schnitzelfleisch vom Kalb zu empfehlen, da es besonders zart bleibt. Kalb wird auch in der ursprünglichen Zubereitung verwendet. Etwas günstiger und ebenfall lecker sind Schweineschnitzel.

Was passt zu Jägerschnitzel?

Dazu passen zum Beispiel Spätzle, Pommes oder Kartoffelklöße. Übrigens: Böhmische Knödel sind nicht nur eine leckere Alternative, sie saugen auch besonders gut die sahnige Soße auf.

Jägerschnitzel – DDR-Rezept

In dieser Version des Jägerschnitzels steht die panierte und gebratene Jagdwurst im Vordergrund. Dazu werden eine fruchtige Tomatensoße und Nudeln gereicht. In der DDR war dieses Jägerschnitzel-Rezept weit verbreitet, von der Schulspeisung bis zum einfachen Mittagessen unter der Woche. Auch heute wird es noch gern in den östlichen Bundesländern gegessen.

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