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Rinderroulade

Rinderroulade
Rinderroulade mit Kartoffeln

Rinderroulade

Bei Rinderrouladen (auch teils einfach nur Rouladen genannt) handelt es sich um eines der traditionellen Gericht  der deutschen Küche. Die Roulade selbst besteht in der Regel aus Speck, Zwiebeln, Senf und saure Gurken, die in dünn geschnittenes Rindfleisch gewickelt und anschließend geschmort werden.

Herkunft und Geschichte der Rinderrouladen

Dieses Gericht entstammt ursprünglich der oberschlesischen Küche und findet heute auch in Polen Verbreitung. Kennen wir die klassische Roulade heute eigentlich immer als Rinderroulade (sieht man einmal von den Kohlrouladen ab), so geht man heute davon ab, dass das Rezept ursprünglich mit Schweinefleisch zubereitet wurde und erst im Laufe des 20. Jahrhunderts die Rindsrouladen, wie wir sie heute kennen, dem Schwein den Rang abliefen.

Rinderrouladen: Zubereitung und Füllung

Als Rouladenfleisch kommt üblicherweise Fleisch aus der Unterschale des Rinds zum Einsatz. Das Fleisch aus der Unterschale ist ähnlich dem Rumpsteak, im Vergleich zu diesem aber günstiger.

Die Füllung der Rinderrouladen besteht zumeist aus gekochten Bauchspeck vom Schwein, gehackten Zwiebeln, Senf und Gewürzgurken. Es gibt allerdings auch Rezepte mit Fleisch in Minzsauce oder Würstchen als Füllung, hierbei sind es vor allem regionale Unterschiede, nach denen die Roulade zubereitet wird. Auch Modernisierungen hat das Rezept längst erlebt und so kommt heute etwa mehr Gemüse bei der Füllung zum Einsatz, exotische Walnussfüllungen oder die Verwendung von feinem Rumpsteak als Roulade geben dem Klassiker einen modernen, kulinarischen Kick.

Rinderroulade – nach klassischem Rezept

Basis für die traditionelle Sauce ist in der Regel Rotwein, klassische Beilagen sind Rotkohl und Kartoffeln oder Klöße. Da es sich bei dem Fleischklassiker nicht unbedingt um ein leichtes Gericht handelt, steht die Hausmannskost meist zum Abendessen, als Festmahl oder Sonntagsessen auf dem Speiseplan.

Rinderrouladen wird meist mit Schmalz in der Pfanne angebraten und anschließend mit Rotwein abgelöscht – so entsteht auch gleich die typische Sauce. Auch die Zubereitung im Bräter ist bei Rouladen nicht unüblich. Werden zur Fixierung Rouladennadeln oder Rouladenklammern aus Metall verwendet, ist Umsicht geboten. Die können bei beschichteten Pfannen ihre Spuren hinterlassen. In diesem Fall wird oft Küchengarn anstelle von Rouladennadeln verwendet.

Regionale und internationale Varianten der Rinderroulade

Rinderrouladen gehören auch heute noch zu den Spezialitäten der deutschen Küche und haben längst ihren Weg aus der Historie Oberschlesiens gefunden. Beliebt ist die Speise nicht nur in Deutschland und Polen, sondern auch in Österreich. Regionale Variationen finden sich vor allem in der Beilage, die das traditionelle Rotkohl mal durch Sauerkraut ersetzt und die leckeren Rouladen an der Seite von Klößen, Kartoffelpüree, Salzkartoffeln oder Spätzle setzt.

Tomatenmark und Paprika verliehen der Rinderroulade eine nahezu mediterrane Note, experimentierfreudige Köche dürfen auch Bohnen, Feigen oder Lachs ausprobieren. Bei allen schmackhaften Variationen: ein schnelles Gericht ist die Roulade nicht, von der theoretisch möglichen Zubereitung im Schnellkochtopf ist jedenfalls abzuraten – gelungene Rindsrouladen brauchen eben ihre Zeit.

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