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Rote Grütze

Rote Grütze
Rote Grütze im Glas mit Vanillesoße

Rote Grütze

Die Rote Grütze ist eine leckeres Fruchtdessert, das die meisten wohl in Kombination mit Vanillesoße genießen. Der beerige Nachtisch aus Norddeutschland schmeckt frisch, fruchtig und unglaublich lecker – das ideale Dessert für den Sommer.

Was ist Rote Grütze?

Rote Grütze ist ein Dessert, das besonders im Norden Deutschlands beliebt ist. Der Nachtischklassiker wird durch Einkochen hergestellt und besteht meist aus roten Früchten wie Beeren, Kirschen etc. Im Usprungsrezept waren Sommerfrüchte wie Himbeeren sowie schwarze und rote Johannisbeeren enthalten. Da diese Mischung eine säuerliche Grundnote hat, wird sie oft mit Vanillesoße verspeist. Varianten mit Kirschen oder Erdbeeren entstanden im Lauf der Zeit und sind heute ebenfalls beliebt.

Die Konsistenz einer guten Roten Grütze ist sämig und erinnert an Konfitüre oder auch Gelee, weshalb die Rote Grütze zum Beispiel im Englischen „Red fruit Jelly” genannt wird.

Wie wird Rote Grütze zubereitet?

Rote Grütze wird zubereitet, indem Früchte mit Fruchtsaft und einem Bindemittel aufgekocht werden. Ursprünglich wurde dafür Gries oder Sago verwendet. Dabei handelt es sich um ein Stärkegranulat, das aus der Sago-Palme gewonnen wird. Die perlige Struktur des Sago und Gries sorgt für eine leicht körnige Konsistenz. Wer es lieber ganz samtig hat, kann entweder Stärke oder Puddingpulver einsetzen. Dadurch ergibt sich eine Konsistenz ähnlich einer Konfitüre. Wer es fester mag, ähnlich einem Pudding, der gibt etwas mehr Bindemittel dazu.

Welche Abwandlungen von Roter Grütze gibt es?

Neben der Roten Grütze sind inzwischen auch kreative Varianten wie die Grüne, Blaue und Gelbe Grütze bekannt. Sie unterscheiden sich in den Früchten und Fruchtsäften, die bei der Herstellung verwendet werden. Grüne Grütze enthält meist Kiwis, Ananas und Stachelbeeren für den säuerlichen Geschmack. Blaue Grütze wird vor allem aus Heidelbeeren und Brombeeren zubereitet. In die Gelbe Grütze kommen Pfirsiche, Ananas, Bananen und gelbe Stachelbeeren. Alle eignen sich wunderbar als frisches Dessert im Sommer.

Wer hat die Rote Grütze erfunden?

Ein richtiges Ursprungsrezept für Rote Grütze wurde nie erfunden. Es wird stattdessen angenommen, dass das Gericht mit den skandinavischen Wurzeln sich langsam entwickelt hat. Aus auf sehr verbreiteten Hauptgericht der Grütze, einem einfachen Getreidebrei, haben sich mit der Zeit herzhafte Varianten mit Fleisch und süße Abwandlungen mit frischen Früchten entwickelt.

Der deutsche Name geht zurück auf das westgermanische „grutjo” für grob Zermahlenes zurück. Daraus entstand das althochdeutsche Wort für grob gemahlene Getreidekörner – „gruzzi”. Es geht dabei also um die körnige Konsistenz der Grütze.

In Dänemark und Schweden hat sich die Rote Grütze allerdings mit den Jahrhunderten eher zu einer Creme entwickelt. Sie wird heute sämig mit sehr klein zerkochten Früchten gegessen.

Was passt zu roter Grütze?

Die klassische Kombination zur Roten Grütze ist Vanillesoße. Sie ergänzt mit ihrer sanften Süße die säuerliche Note ideal. Den gleichen Effekt hat eine Kugel Vanilleeiscreme, die im Sommer noch erfrischender wirkt. Die Schweden essen zu ihrer Roten Grütze meist flüssige Sahne – als Hauptmahlzeit zum Mittag kombinieren sie dazu Zwieback.

Wann wird Rote Grütze fest?

Wenn die Rote Grütze noch heiß ist, hat sie eine relativ dickflüssige Konsistenz. Sie wird erst durch das Abkühlen innerhalb von ein paar Stunden etwas fester. Soll die Rote Grütze so fest wie ein stürzbarer Pudding werden, muss mehr Stärke hinzugegeben werden. Tipp: Wenn Sie eine Frischhaltefolie auf ihre frisch gekochte Rote Grütze geben, entsteht keine Haut.

Wie lange ist Rote Grütze haltbar?

Rote Grütze hält sich meist ohne weiteres mehrere Tage im Kühlschrank.

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