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Dorayaki

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Dorayaki

Im Land der Kirschblüten wird nicht nur viel Wert auf die Hauptspeise gelegt, sondern auch die Nachspeise spielt eine große Rolle. Vor allem Dorayaki​ werden häufig als Dessert gereicht. Die süßen Pfannkuchen sind mit einer Masse aus roten Bohnen gefüllt und zergehen förmlich auf der Zunge.

So werden Dorayaki zubereitet

Der Teig für die leckere Süßigkeit ist dem hier bekannten Pfannkuchenteig gar nicht so unähnlich. Er besteht aus Eiern, Wasser, Zucker, Backpulver und Mehl und für den besonderen Pfiff wird Honig hinzugegeben. Der Teig wird dann einfach in doppelter Ausführung in der Pfanne ausgebacken. Das Besondere und Exotische an den Dorayaki ist ihre Füllung. Sie besteht aus Azukibohnen, die zu einer süßen Paste verarbeitet werden. Die Bohnen haben eine rote Farbe, sind aber nicht zu verwechseln mit Kidneybohnen. Die Masse aus Azukibohnen, die mit viel Zucker angerührt wird, heißt Anko und findet in vielen traditionellen Süßspeisen Verwendung. Für die schmackhaften Dorayaki wird das Anko einfach auf einen Pfannkuchen gestrichen, der im Anschluss einen weiteren „Pfannkuchendeckel“ erhält. In Japan gibt es übrigens viele verschiedene Dorayaki Variationen: So findest du dort beispielsweise Dorayaki mit Pudding-, Kastanien- oder Matchafüllung. Wer Dorayaki mit Matchafüllung bestellt, erhält ein richtiges Energie-Dessert, denn bei Matcha handelt es sich um eine besonders aromatische Sorte grünen Tees, der ein bekannter Wachmacher ist.

Was ist Dorayaki?

Wie bei vielen anderen japanischen Speisen auch hat der Name Dorayaki einen außergewöhnlichen Hintergrund. Dora bedeutet nämlich so viel wie Gong und yaki kann mit backen übersetzt werden. Wortwörtlich hat man es bei einem Dorayaki also mit einem gebackenen Gong zu tun. Ein Mythos berichtet von einem berühmten japanischen Kampfmönch namens Benkai, der sich auf der Flucht befand. Um seinen Verfolgern zu entkommen, versteckte er sich bei einem Bauern. Dummerweise vergaß Benkai bei jenem Bauern seinen Gong, also einen großen runden Klangkörper. Der Bauer nutzte die kreisförmige Platte aus Metall fortan zum Backen seiner Pfannkuchen und erfand so die herrlichen Dorayaki, die aus dem heutigen Japan einfach nicht mehr wegzudenken sind. Übrigens: Dorayaki heißen in der Stadt Osaka nicht Dorayaki, sondern Mikasa und wurden wahrscheinlich überhaupt nicht in Japan erfunden. Ihr Ursprung wird in Portugal vermutet, und das Rezept für die Süßigkeit wurde von portugiesischen Seefahrern und Missionaren in den Fernen Osten importiert. Zu diesem Zeitpunkt bestand ein Dorayaki nur aus einem Pfannkuchen, der mit der Paste bestrichen wurde. Erst im Jahre 1914 wurde in Tokyo die Variante mit zwei Pfannkuchen erfunden, die seitdem beibehalten wurde.

Kulturphänomen Dorayaki

Dorayaki sind bei den Japanern, und vor allem bei den Kindern, sehr beliebt. Schuld daran ist die Manga-Figur Doraemon, ein blauer Katzenroboter aus der Zukunft, der in asiatischen Ländern genauso berühmt ist wie bei uns Micky Maus. Die Lieblingssüßigkeiten von Doraemon sind, wie könnte es auch anders sein, natürlich Dorayaki. Die Firma Bunmeido machte sich die Popularität der Figur zunutze und verkauft seit dem Jahr 2000 zwischen März und September eine spezielle Doraemon-Dorayaki​-Edition der gefüllten Pfannkuchen. Mittlerweile erobert das Dessert auch den nordamerikanischen Markt, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir die Leckerei auch bei uns im Supermarktregal begrüßen können.

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Du liebst besondere Süßspeisen? Dann könnten dir auch Anpan, ein süßes japanisches Brot oder indische Besan-Laddu, zuckrige Kichererbsenbällchen, schmecken.

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