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Chimichanga

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Chimichanga

In der Variante Chimichanga wird der Burrito nach der Befüllung mit köstlichen Zutaten noch einmal frittiert, damit der weiche Tortillateig herrlich knusprig wird. Die Chimichanga wird dann mit verschiedenen Beilagen wie Salat und Reis auf einem Teller serviert.

Was sind Chimichanga?

Wer die Chimichanga erfunden hat, ist unklar. Häufig wird die aus Tucson, Arizona, stammende Monica Flin als Erfinderin genannt, die 1922 aus Versehen einen Burrito ins Frittierfett fallen ließ und den Fluch “Chi…ngada!” auf ihren Lippen so eben noch in “Chimichanga!” umwandelte.
Vermutlich ist die Chimichanga jedoch noch älter und gehört zur traditionellen Küche der Grenzregion von Arizona in den USA und Sonora und Sinaloa in Mexiko. Nachdem sie in mexikanischen Restaurants in Tucson reißenden Absatz fand, verbreitete sich die Chimichanga über die Nachbarstaaten und wurde so zu einem typischen Bestandteil der Texmex-Küche auf beiden Seiten der Grenze.
Der kuriose Name setzt sich aus den beiden spanischen Wörtern “chamuscado” und “changa” zusammen: Chamuscado bedeutet so viel wie angebrannt und Changa eine Abteilung des Verbs “chingar”, eine unerwartete Beleidigung.
Gut zu wissen: Der Burrito unterscheidet sich von der fast gleich aussehenden Enchilada durch die Verwendung unterschiedlicher Tortillas: Beim Burrito (und damit auch bei der Chimichanga) werden Weizenmehltortillas verwendet, bei der Enchilada Maismehltortillas.

Wie wird Chimichanga zubereitet?

Chimichangas werden zunächst wie normale Burritos zubereitet, indem eine Weizenmehltortilla mit verschiedenen Zutaten gefüllt wird. Meist sind dies Reis, Käse und Fleisch. Dies können Hähnchen, Rindfleisch und seltener Schweinefleisch sein. In Mexiko wird Fleisch entweder mariniert (carne adobada) oder gewürzt und getrocknet (carne machaca). Getrocknetes Rindfleisch wird carne seca genannt. Oft werden dem Burrito auch noch höllisch scharfe Jalapeños beigefügt, die dem Gericht entsprechende Würze verleihen. Der fertig gerollte Burrito wird nun in heißem Fett frittiert, bis er leicht gebräunt und knusprig ist: Die Chimichanga ist fertig.
Wie beim Burrito sind auch bei der Chimichanga im Laufe der Zeit zahlreiche Variationen entstanden. Nicht selten werden beispielsweise Bohnen in die Tortillas gegeben. Viele Küche haben ihre eigene Gewürzmischung entwickelt und verwenden (unter anderem) Knoblauch, Zwiebeln, Cilantro oder Salatstreifen in ihren Chimichangas. Bei der vegetarischen Variante wird das Fleisch weggelassen, sodass die Füllung vor allem aus Reis und Bohnen besteht.

Wie wird Chimichanga verzehrt?

Chimichanga kann einfach als Snack auf der Hand mit etwas Sour Cream verzehrt werden und wird in dieser schlichten Form in vielen Fast-Food-Geschäften und an Streetfood-Trucks in Mexiko und im Südwesten der USA angeboten.
Als volle Mahlzeit im Restaurant wird die Chimichanga auf einem Teller zusammen mit Reis und verschiedenen Beilagen wie Guacamole, Sour Cream und Salsa-Soße serviert. Manche Köche geben sogar noch Käse über die Chimichanga.
Ist der Burrito an sich schon keine besonders kalorienarme Leckerei, wird er in der frittierten Form als Chimichanga erst recht zur Kalorienbombe: Eine einzige Chimichanga von knapp 200 Gramm bringt gut 450 Kalorien mit – ohne Beilagen wie Reis, Bohnen, Sour Cream und Guacamole! Möchtest Du Chimichanga auf figurfreundliche Art genießen, solltest Du sie am besten mit einem Salat als Beilage verzehren.

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Magst Du Chimichanga, solltest Du auch andere Köstlichkeiten der mexikanischen Küche wie Burritos, Fajitas und Enchiladas probieren.

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