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Gugelhupf

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Gugelhupf

Kuchen-Liebhaber erkennen den Gugelhupf aufgrund seiner runden, kranzähnlichen Form auf den Blick. Seine Oberseite ist fein mit Staubzucker bestäubt, sein Inneres erfreut in Form eines luftigen Teigs. Dieser kann – je nach Art des Gugelhupfs – hell, dunkel oder marmoriert ausfallen und schmeckt in jedem Fall köstlich.

Was ist Gugelhupf?

Beim Gugelhupf handelt es sich um eine Wiener Mehlspeis-Spezialität, deren Ursprünge bis in die Römerzeit zurückreichen. Die verwendete Grundmasse besteht aus einem Rührteig, je nach Rezept kommt auch ein Hefeteig zum Einsatz. Der Gugelhupf bildet einen traditionellen Bestandteil des Wiener Sonntags-Frühstücks und der Nachmittags-Jause. Er schmeckt in vielfältigen Varianten.

Der Gugelhupf – eine facettenreiche Mehlspeise aus Wien

Der Gugelhupf erfreut durch seine lockere Textur und sein buttriges Aroma. In einen klassischen, hellen Gugelhupfteig kommen Eier, Butter, Kristall- und Vanillezucker, Milch, Mehl und Backpulver. Um eine besondere Luftigkeit zu erzielen, werden die Eier getrennt, der Schnee aus geschlagenem Eiklar darf nur sanft untergehoben werden. Der fertige Teig wandert zunächst in eine gebutterte, hohe Gugelhupfform, dann mit dieser für rund 50 Minuten bei 180 °C in den Ofen. Der ausgekühlte Gugelhupf weist die für ihn charakteristischen Rillen auf. Auf diesen haftet die feine Schicht aus Staubzucker, die der Kuchen zum Abschluss erhält, perfekt.

Der Marmorkuchen – eine Variante für Liebhaber von Schokolade

Die Besonderheit des Marmorgugelhupfs ist seine Kombination aus hellem und dunklem Teig mit den Aromen von Vanille und Schokolade. Dafür kommt in eine Hälfte des Teigs Bourbon Vanille, in die andere Kakao. Nach dem abwechselnden Einfüllen beider Teigvarianten in die Gugelhupfform entsteht mithilfe eines Stiels ein marmoriertes Muster. Schokofans essen den Marmorkuchen mit einer Glasur aus Schokolade.

Historische Facts zum Gugelhupf

Der Name Gugelhupf geht auf Gugelhopf zurück und setzt sich aus den beiden spätmittelalterlichen Bezeichnungen für Kopftuch und Hefe zusammen. Früher hatten Bauern alle Zutaten für den Gugelhupf aus eigener Produktion zur Verfügung. Die Zubereitung des Teigs mit Hefe stellt eine regionale Variante dar.

Während der österreichische Gugelhupf immer Saison hat, schlägt die Stunde des chinesischen Mondkuchens erst zum Vollmond des jährlichen Mondfestes im Herbst. Die süßen oder herzhaften Füllungen unter seiner knusprigen Kruste variieren je nach Region. An die Form einer Mondsichel erinnert das französische Croissant, ein flaumiges Gebäck aus Blätterteig.

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