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Kaiserschmarrn

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Kaiserschmarrn

Beim Kaiserschmarrn wird einfacher süßer Teig so lang in der hocherhitzten Pfanne stocken gelassen, bis ein herrlich fluffiger Pfannkuchen entsteht - der dann in mundgerechte Stücke zerteilt, nochmals angebraten und mit Puderzucker bestäubt wird. Kaiserschmarrn lässt sich prima mit frischem Obst oder auch einer Kugel Eiscreme servieren und zu jeder Mahlzeit essen.

Geschichte des Kaiserschmarrns

Heute gibt es so viele Legenden um die Entstehung und Namensgebung des Kaiserschmarrns, dass man beinahe den Überblick verliert. Die meisten dieser Erklärungen gehen davon aus, dass der „Schmarrn“ einst Prinzessin Sissi vorgesetzt wurde. Weil dieser das Gericht überhaupt nicht zusagte, soll der Erzählung nach Kaiser Franz Joseph I. den gesamten Teller leergegessen haben. Ihm schmeckte der Schmarrn so gut, dass dieser fortan nur noch „Kaiserschmarrn“ genannt wurde. Eine weitere Legende besagt, der Schmarrn sei auf einer Jagdhütte serviert worden, auf der der Kaiser des Öfteren eingekehrt sei. Wie auch immer sie entstand – missen möchte die leckere Süßspeise heute niemand mehr.

Ob jung oder alt, als Hauptspeise oder Dessert – der Kaiserschmarrn ist tief im kulinarischen Gedächtnis Mitteleuropas verankert.

Kaiserschmarrn im 21. Jahrhundert

Heutzutage wird er größtenteils in den Alpenregionen Österreichs und in der Gegend in und um Tirol serviert. So verbinden viele Kaiserschmarrn-Liebhaber dieses Gericht unwillkürlich mit einem Wandertrip oder dem Skiurlaub in den Bergen. Allerdings muss man weder Wintersportler noch Wanderer oder gar Österreicher sein, um sich hin und wieder diese verführerische imperiale Süßspeise zu gönnen.

Wie wird Kaiserschmarrn gemacht?

Der saftige Teig aus Mehl, Eiern, Milch und Zucker wird traditionell in Butter gebacken und dabei in kleine, häufig mundgerechte Stückchen zerteilt. Sind die Teigstücke fest, erhalten sie eine feine Puderzuckerschicht und in der Regel eine zusätzliche schmackhafte Komponente. Dabei kann es sich um klassische österreichische Zwetschgenröster handeln, in Deutschland nimmt man meist Apfelmus. Oft finden sich auch Rosinen oder Mandeln im Kaiserschmarrn. Noch mehr Variationen sind solche mit Kirschen, Mirabellen, Weichseln, Johannisbeeren oder Äpfeln. Zudem sind Kaiserschmarrn-Kombinationen mit Sauerrahm oder Schokolade möglich. Somit ist der Kaiserschmarrn vor allem für Liebhaber saisonaler Obstsorten das perfekte Dessert. Langweilig wird die wohl berühmteste österreichische Süßspeise jedenfalls nie.

Wenn der Kaiserschmarrn frisch serviert auf dem Tisch steht, wird er gleich noch warm verputzt, denn – seien wir einmal ehrlich – dieser wunderbaren Köstlichkeit kann man einfach nicht lange standhalten.

Übrigens: Wem einmal der Sinn nach einer deftigeren Abwandlung des Kaiserschmarrns steht, der möchte bestimmt auch die österreichischen Semmelschmarrn probieren! Diese deftige Alternative aus angebratenen Brotstücken sollte man auf jeden Fall kennenlernen.

Eine klassische Süßspeise aus der Türkei ist übrigens Baklava, das leckere Blätterteiggebäck in Zuckersirup. Wer es lieber knusprig gebacken und himmlisch süß mag, sollte iberische Churros kosten. Und auch die mailändische Panettone – die leichte, luftige, leckere Kuchenspezialität – weiß Kuchenfans zu begeistern.

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