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Wurstgulasch

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Wurstgulasch

Wie andere Gulasch-Variationen aus Österreich geht auch das Wurstgulasch auf ein mittelalterliches Hirtengericht aus Ungarn zurück. Bei diesem Gulasch steht die Wurst im Mittelpunkt: Geschnitten, mit Zwiebeln und Kartoffeln ergänzt, mit Suppe und Gewürzen gekocht, ergibt sie dieses wohlschmeckende Hauptgericht.

Was ist Wurstgulasch?

Unter Wurstgulasch versteht man eine Gulasch-Variante, die aus den Grundzutaten Wurst, Zwiebeln und Kartoffeln besteht. Als Grundlage eignen sich Frankfurter Würstchen; wer es würziger mag, greift zu Debreczinern. Nach Belieben kann auch eine Mischung aus mehreren Wurstsorten verwendet werden. Mithilfe einer Brühe aus Gemüse oder Rindfleisch, Paprika und Gewürzen entsteht die perfekte Verbindung aus Geschmack und Konsistenz.

Das Wurstgulasch – von mild bis scharf ein Gedicht

Für ein aromatisches Wurstgulasch ist das richtige Mengenverhältnis der Zutaten entscheidend. Wie bei seinem Pendant mit Fleisch gilt auch hier: Der verwendeten Menge an Wurst steht dasselbe Gewicht an Zwiebeln gegenüber. Die Kartoffeln entsprechen dem Gesamtgewicht beider Zutaten. Sie sollten mehlig sein, um den Gericht Bindung zu verleihen. Paprika sorgt für den charakteristischen Geschmack und die rote Farbe; aufgegossen wird das Gulasch mit einem Gemüse- oder Rinderfond. Kinder lieben das Wurstgulasch mit milden Frankfurter Würstchen oder Bratwurst, Erwachsene ziehen oft würzige Debrecziner oder scharfe Chili-Wurst vor.

Das Wurstgulasch: solo oder mit Beilagen ein Genuss

Das Wurstgulasch hat als Hauptgericht zu jeder Jahreszeit Saison. Wunderbar schmeckt es mit kräftigem Schwarzbrot, Brötchen passen ebenso gut dazu. Spiralnudeln oder Spätzle sind ebenfalls beliebte Beilagen. Frische, knackige Blattsalate runden dieses österreichische Ragout perfekt ab.

Die Wurzel aller Gulaschgerichte – das ungarische Kessel-Gulyás

Ob mit Wurst und Kartoffeln oder mit Fleisch zubereitet: Die Ursprünge des österreichischen Gulaschs liegen in den weiten Ebenen der ungarischen Puszta. Hier zogen die Ungarn einst als Nomaden umher; ihr Essen bereiteten sie in großen Kesseln über offenem Feuer zu. Das Gulasch ähnelte zu dieser Zeit eher einer Suppe und ließ sich jederzeit aus Schlachtabfällen oder Trockenfleisch einfach zubereiten. Das herzhafte Kessel-Gulasch erfreut sich – wie die Gulaschsuppe – bis heute großer Beliebtheit. Die ältesten Rezepte stammen aus dem frühen 19. Jahrhundert.

Wer von österreichischem Wurstgulasch nicht genug bekommt, der wird auch mexikanisches Chili con Carne, einen Eintopf aus Hackfleisch, Bohnen und Chilischoten, lieben. Ganz ohne Fleisch kommt Dal Makhani aus, ein indisches Eintopf-Gericht aus Hülsenfrüchten in einer Currysoße. Beim türkischen Nationalgericht Kuru Fasulye besteht der Eintopf aus Bohnen, Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch.

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