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Feuertopf

Feuertopf
Huoguo

Feuertopf

Wie das im Westen bekannte Fondue ist der chinesische Feuertopf Huoguo die ideale Mahlzeit für eine gemütliche Runde. Auf dem Tisch steht ein großer Topf mit köchelnder Brühe, in der die Umsitzenden dünne Fleischscheiben, Fisch und Gemüse garen und mit weiteren Beilagen verzehren.

Was ist der chinesische Feuertopf (auch Hotpot oder Huoguo genannt)?

Die chinesische Variante des Fondue wird treffend als Feuertopf (chinesisch: Huoguo – 火鍋 / 火锅) bezeichnet. Ursprünglich stammte er vermutlich aus der Mongolei und wurde von der mongolischen Yuan-Dynastie nach China gebracht. Vom kaiserlichen Hof fand er Verbreitung in ganz China und in andere asiatische Länder. Dabei kristallisierten sich im Laufe der Zeit zahlreiche regionale Varianten heraus. In der für ihre scharfen Speisen bekannten Provinz Sichuan wird beispielsweise der „Malaguo“ (scharfer Huoguo) mit Chili und Pfeffer verzehrt. In der südchinesischen Provinz Kanton wird statt Brühe klares Wasser zum Garen der Speisen verwendet. Beliebt in Hongkong ist das „beschwipste Huhn“ (Zujiguo), bei dem Hühnerfleisch mit hochprozentigem Reiswein gekocht wird.
Besonders romantisch klingt das Yuanyangguo. Wörtlich übersetzt bedeutet Yuanyang so viel wie „einander in Liebe verbundenes Ehepaar“. Tatsächlich handelt es sich um einen in zwei Hälften geteilten Feuertopf, bei dem eine Hälfte mit scharfer und die andere Hälfte mit nicht-scharfer Suppe gefüllt ist. So kommen alle auf ihre Kosten.
In Japan ist der Feuertopf unter dem Namen Nabemono bekannt. Eine beliebte Variante ist „Shabu-Shabu“, bei der dünne Fleischscheiben in einer mit Kombu (japanischem Seetang) angereicherten Brühe geschwenkt werden. In Thailand wird der Feuertopf mit typischen Zutaten der thailändischen Küche angereichert, zum Beispiel mit Limetten, Chilis und Koriander.

Was gehört zum Huoguo?

In Restaurants kommt heute meist das Yuanyangguo mit getrennten Teilen für scharfe und nicht-scharfe Brühe auf den Tisch sowie eine von Restaurant zu Restaurant unterschiedliche Auswahl an Beilagen. Im Grunde gibt es nichts, was nicht im Feuertopf gegart werden kann: Diverse in dünne Scheiben geschnittene Fleischsorten wie Rind, Schwein, Huhn, Lamm oder Ziege gehören ebenso dazu wie Fisch und Meeresfrüchte wie Shrimps, Garnelen, Tintenfische und Krebse. Beliebte Gemüsesorten für den Feuertopf sind Spinat, Blumenkohl, Möhren, Bohnen, Mungobohnen, Zwiebeln, diverse Pilze, Ingwer, Kürbis und Tofu. Dazu werden verschiedene Nudelsorten in der Brühe mitgegart. In der Mandschurei wird sehr gerne chinesisches Sauerkraut (Suan Cai -酸菜 ) verwendet, um dem Feuertopf ein leicht säuerliches Aroma zu verleihen.
Wie beim westlichen Fondue gibt es auch beim Feuertopf zahlreiche Soßen und andere Beilagen, mit denen Fleisch und Gemüse nach Belieben gewürzt werden können. Typische Extras sind u. a. Sojasoße, Essig, Chilipfeffer, Cilantro und Knoblauch.

Wann wird der Feuertopf gegessen?

Ein chinesisches Fondue kommt wie im Westen vor allem in größerer Runde auf den Tisch. Der Feuertopf wird für das gesellige Beisammensein von Familien oder Freunden aus dem Schrank geholt, bei Geburtstagsfeiern oder zu chinesischen Feiertagen. Auch in Restaurants wird gerne Huoguo für mehrere Personen bestellt, da sich so jeder seine Lieblingsspeisen aussuchen kann. Ein größerer Feuertopf sollte dabei vorbestellt werden.
Wenn das Fleisch, das Gemüse und andere Beilagen aufgebraucht sind, wird zum Abschluss traditionell die Brühe aus dem Topf in kleine Schüsseln gegossen und verzehrt. Dahinter steht der Gedanke, dass in der Brühe nun sämtliche köstlichen Aromen der zuvor in ihr gekochten Speisen vereint sind.

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