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Eisbein

Eisbein mit Bier
Eisbein auf Teller

Eisbein

Heißt es Eisbein oder Hachse? Dieses Gericht hat ebenso viele Namen, wie Zubereitungsarten vorzuweisen. Ganz egal wo und wie das Gericht serviert wird – bekannt und beliebt ist es in der gesamten Bundesrepublik.

Was ist Eisbein?

Das Eisbein ist ein deftiges Fleischgericht und ein weit über die Landesgrenzen hinaus bekannter Klassiker der deutschen Küche. Bei der von Nord bis Süd gern gegessenen Spezialität handelt es sich um das Schienbein des Schweins. Außen ist dieses von einer dicken und sehr fettigen Schwarte umgeben. Das Innere ist durchwachsen, enthält aber auch das bei Genießern beliebte sehr zarte und aromatische Fleisch.

Je nach Region wird das Fleisch gepökelt oder nicht und dann gebraten, gegrillt oder gekocht. Mit Garzeiten von rund zwei Stunden ist dieses Gericht ganz sicher kein Fast Food, doch das Warten lohnt sich: Wenn das Fleisch perfekt gegart ist, wird es mit – regional unterschiedlichen – Beilagen serviert und lässt sich ganz leicht vom Knochen lösen.

Woher hat das Eisbein seinen Namen?

Seinen Namen trägt das Gericht nicht etwa, weil es eiskalt serviert wird. Stattdessen könnte der Begriff mit dem Schlittschuhlaufen zusammenhängen. Denn vor einigen Jahrhunderten dienten die Schienbeinknochen von Schweinen als Kufen für Schlittschuhe. Die ersten Hinweise darauf finden sich bereits in altnordischen Gedichten. Bewiesen ist dieser Zusammenhang jedoch nicht.

Eine alternative Erklärung lautet, dass „Eisbein” vom althochdeutschen Wort “isben” abstammt. Dieses wurde unter Jägern und Medizinern als Bezeichnung für den Hüftknochen verwendet. Bei der Begriffsübertragung ins Neuhochdeutsche soll dann aus dem Hüftknochen der Unterschenkel geworden sein.

Welche Bezeichnungen gibt es noch für das Eisbein?

Unabhängig davon, woher der Name Eisbein tatsächlich rührt, ist die Spezialität je nach Region unter ganz anderen Namen bekannt. Tatsächlich gibt es wohl kaum ein Gericht mit so unterschiedlichen Bezeichnungen: Hachse, Haxe, Haxn oder Schweinshaxe oder -haxn heißt das Gericht in Bayern, während es im Fränkischen als Knöchla oder Adlerhaxe und in Hessen als Haspel auf den Teller kommt. Die Österreicher nennen es Stelze und bei den Schweizern ist es als Gnagi oder Wädli auf der Speisekarte zu finden.

Die unterschiedlichen Bezeichnungen sind hauptsächlich auf die verschiedenen Regionen zurückzuführen. Streng genommen gibt die Bezeichnung jedoch auch einen Hinweis auf die Zubereitung: Während das Eisbein gekocht wird, ist die Haxe gebraten oder gegrillt.

Welche Beilagen passen zum Eisbein?

Jede Region hat ihre bevorzugten Beilagen zum Eisbein. Klassische Beilagen sind Kartoffelpüree, Sauerkraut oder Brot wie in Franken, Erbsenpüree wie in Berlin oder eingelegtes Gemüse sowie Senf oder Meerrettich wie in Österreich.

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