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Käsespätzle

Käsespätzle
Käsespätzle mit Orangensaft

Käsespätzle

Käsespätzle gehören zu den Klassikern der regionalen Küche des Südens. In Schwaben, im Allgäu, der Schweiz, in Liechtenstein oder in Vorarlberg sind Spätzle eine beliebte Beilage oder ein eigenständiges Hauptgericht. Ob klassisch mit Käse zubereitet, zu Fleisch oder zum Salat, als Gericht sind die Spätzle unumstritten.

Was sind Käsespätzle?

Spätzle an sich sind an eine schwäbische Teigware aus Frischei, die sich durch ihre angeraute Oberfläche mit den offenen Poren auszeichnet. Die Spätzle werden im Gegensatz zu anderen Nudeln nicht ausgehärtet, sondern direkt nach dem Ausformen ins kochende Wasser gegeben.

Für Käsespätzle werden die frisch gegarten Spätzle mit Hartkäse und (Röst-)Zwiebeln vermengt und im Ofen gebacken, damit der Käse schön schmilzt. Dieses deftige Gericht kann eine Hauptmahlzeit sein, aber auch als Beilage serviert werden.

Klassische Spätzle – Die Zubereitung?

Wo gehobelt wird, da fallen Spätzle – zumindest, wenn das richtige Werkzeug verwandt wird. In der klassischen Herstellung wurden und werden Spätzle mit einem Knöpflehobel hergestellt. Knöpfle ist eine der regionalen Bezeichnungen für Spätzle; auch Chnöpfli (Schweiz), Spätzli oder Spatzen sind gängige Begriffe.

Heute werden die Hobel entweder aus Plastik oder (besser) komplett aus Edelstahl gefertigt, andere Methoden der Herstellung sind die etwas archaische Spätzlepresse oder aber die manuelle Fertigung mit Holzbrett und Handschaber. Letztere Methode wird auch heute noch – vor allem im Ländle – praktiziert.

Spätzle müssen nicht lange kochen, wenige Minuten genügen als Zubereitungszeit im kochenden Wasser. Sind sie gar, steigen sie in dem heißen Wasser nach oben und lassen sich mit einer Schaumkelle herausheben und servieren.

Wie werden Käsespätzle zubereitet?

Für Käsespätzle werden die Spätzle geschichtet serviert. Hierbei wechseln sich die Schichten aus Spätzle und Käse ab, zu den typischen Beigaben gehören Zwiebeln oder Röstzwiebeln. Wer es etwas frischer mag, kann das fertige Gericht auch mit einigen Kirschtomaten servieren.

Das Überbacken mit Käse findet im Backofen statt, wobei jede Schicht in einer feuerfesten Form aufgetragen und einzeln 3-5 Minuten in den Ofen bei etwa 200°C gegeben wird. Zwischen jede Schicht Spätzle und Käse wird ein wenig Pfeffer gestreut, für die letzte Schicht darf der Ofen dann noch etwas höher gestellt werden, damit die Käsespätzle noch goldbraun überbacken werden.

Eine schnellere Variante der Käsespätzle verzichtet auf das Schichten. Hier werden die gegarten Spätzle gleichmäßig mit dem geriebenen Hartkäse vermengt und nur einmalig im Ofen gebacken.

Welcher Käse eignet sich für Käsespätzle?

In Schwaben wird traditionell Emmentaler oder Bergkäse für Käsespätzle benutzt. In noch südlicheren Regionen, wie Voralberg, kommen zuweilen auch Montafon, aromatischer Limburger oder Raßkäse zum Einsatz. Natürlich lassen die Käsesorten sich in den Schichten auch kombinieren, je nach persönlichem Geschmack.

Was passt zu Käsespätzle?

Wem Käsespätzle an sich nicht reichen, der serviert Blattsalat oder Kartoffelsalat als Beilage. Es gibt aber auch Regionen im Voralberger Land und in Lichtenstein, wo Käsespätzle mit einer süßen Beilage serviert werden. Das mag ungewohnt klingen, aber hier haben gehören Apfelmus oder Apfelkompott einfach dazu. Puristen verzichten gänzlich auf Beilagen, denn Käsespätzle sind nicht nur lecker, sondern auch sehr sättigend.

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