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Tortellini

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Tortellini

Tortellini sind eines der traditionellen italienischen Pasta-Gerichte und haben große Ähnlichkeit mit Ravioli. Die Besonderheit der Tortellini sind ihre Füllung und ihre Zubereitungsform. Sie können mit Fleisch, Gemüse, Käse oder einer Mischung dieser Lebensmittel gefüllt sein. Die Form der Tortellini erinnert an kleine, gedrehte Hörnchen.

Was sind Tortellini?

Tortellini zählen zu den beliebten italienischen Teigwaren, weil sie eine so abwechslungsreiche Zubereitung ermöglichen. Die kleinen gefüllten Hörnchen sehen dabei auch sehr appetitlich aus. Sie entstehen aus kreisrunden Stücken von Pastateig, auf deren Mitte die Füllung gegeben und deren Rand anschließend zusammengerollt und mit den Spitzen zueinander gedreht wird. Da das Auge immer mitisst, wecken Tortellini schon allein durch ihren Anblick den Appetit. Die Füllungen können sehr unterschiedlich ausfallen. Weit verbreitet sind Hackfleisch, gekochtes Hähnchenfleisch, Spinat mit Frischkäse oder andere Käsesorten. In der modernen Küche gibt es viele weitere Varianten, zum Beispiel mit Krabben, Fisch oder einer Fleisch-Gemüse-Mischung. In der klassischen italienischen Küche wird der Teig für die Tortellini aus Hartweizengries, Olivenöl und Eiern hergestellt. Moderne Varianten entstehen aus Mehl mit Eiern und Butter.

Kommen Tortellini aus Bologna oder Modena?

Ihre Bezeichnung tragen Tortellini wohl aufgrund ihrer hübschen Form. Sie erinnern an kleine Törtchen – in die deutsche Sprache übersetzt bedeutet Tortellini „kleiner Kuchen“. Nach der italienischen Mythologie soll die Form der gefüllten Nudeln eher an einen Bauchnabel erinnern. Um die Herkunft der Pasta-Spezialität streiten sich die Städte Bologna und Modena, beide in der Emilia-Romagna in Norditalien gelegen. Der Legende aus Modena zufolge entwickelte ein Gastwirt die Spezialität, als die Renaissancefürstin Lucrezia Borgia in seiner Herberge übernachtete. Er blickte nachts durch das Schlüsselloch und konnte den Bauchnabel der Fürstin sehen. Dieser soll ihn so betört haben, dass er ihn mit den Tortellini nachempfinden wollte. Ähnlich lautet die Legende aus Bologna – mit dem Unterschied, dass hier Venus und Jupiter in einer Taverne übernachteten. Auch blickte der Wirt durch das Schlüsselloch und formte schließlich mit den Tortellini den Bauchnabel der Venus nach. Welche der beiden Geschichten nun stimmt, ist nicht überliefert. Die Provinz Bologna ließ jedoch 1974 die Tortellini als eigene Spezialität bei der dortigen Handwerkskammer eintragen.

Am Ende schwimmen Tortellini oben

Neben den vielen schmackhaften Varianten und Zubereitungsformen haben Tortellini die Besonderheit, dass sie im rohen Zustand in kaltem Wasser auf den Boden sinken. Mit zunehmender Erwärmung steigen sie dann nach oben und schwimmen schließlich an der Wasseroberfläche. Der Grund dafür ist der hohe Stärkeanteil im Pastateig, der mit zunehmender Erwärmung seine Struktur verändert. Der Teig gibt Wasser ab und verliert damit an Gewicht, sodass die Nudeln an die Oberfläche schweben.

13. Februar - Tag der Tortellini

In den USA ist den Tortellini ein Tag im Jahr als besonderer Feiertag gewidmet. Der 13. Februar ist der Tag der Tortellini. Wer sich in den USA für die verschiedenen Thementage interessiert, wird vermutlich am 13. Februar tatsächlich Tortellini speisen. Außer mit verschiedenen Füllungen können die kleinen Nudelringe auf verschiedene Arten zubereitet werden, zum Beispiel mit Tomatensoße, einer Käsesoße, als Ravioli Carbonara mit Schinken und Käse, als Tortellini alla panna mit einer üppigen Sahnesoße oder als Tortellini al forno mit Käse überbacken. Im ursprünglichen Rezept werden Tortellini in einer Fleischbrühe gekocht und serviert. Dabei handelt es sich um das Traditionsgericht Tortellini in brodo.

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