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Thüringer Rostbrätel

Thüringer Rostbrätel

Thüringer Rostbrätel

Wenn der Sommer kommt, beginnt auch die Grillzeit. Eine ganz besonderes, traditionelles Essen ist das klassische Thüringer Rostbrätel. Nicht nur die Rostbratwurst kommt aus Thüringen, sondern mit dem Rostbrätel auch eine leckere Variante des Schweinenackensteaks.

Was ist Thüringer Rostbrätel?

Das Thüringer Rostbrätel ist ein speziell mariniertes Nackensteak vom Grill. Als Fleisch wird Schweinenacken verwendet. Die Grillspezialität wird üblicherweise über mehrere Tage mariniert, bevor das Fleisch reif für den Grill ist. Das Rostbrätel lässt sich allerdings auch in der Pfanne zubereiten.

Vor allem im Westen und Süden Thüringens findet das Rostbrätel oder Rostbrätl eine rege Verbreitung und wird regional oft auch Rostbrätchen oder schlicht Brätel genannt. Rost ist dabei nichts Anderes als eine regionale Bezeichnung für den Grill und verrät schon, wie dieses Sommergericht für gewöhnlich zubereitet wird. Aber auch aus der Pfanne ist es ein echter Genuss.

Wie wird Thüringer Rostbrätel zubereitet?

Fleischliche Grundlage für das Rostbrätel ist Nackenkotelett vom Schwein. Ob mit oder ohne Knochen ist dabei im Rezept nicht einwandfrei geklärt, sondern der eigenen kulinarischen Vorliebe überlassen.

Anders als die Rostbratwurst kann das Brätel aber nicht einfach so auf den Grill, sondern braucht ein bisschen mehr Vorlauf. Etwa 12 bis 48 Stunden werden die Rostbrätel kalt mariniert. Wichtig ist hierfür, dass die Brätel vollständig in der Marinade liegen. Sonst besteht die Gefahr des Austrocknens. Abgesehen von der langen Marinierdauer ist das Rostbrätel aber ein sehr einfach zuzubereitendes Gericht.

Der Holzkohlegrill verleiht dem Brätel die typischen Röstaromen, der Grill darf dafür nur nicht zu heiß sein. Während des Grillprozesses kann das Fleisch entweder weiter mit Marinade begossen oder mit Bier abgespritzt werden. Dieser Prozess garantiert, dass die Dämpfe das Fleisch weiter sanft garen und verhindern das Austrocknen, gleichzeitig reguliert die Flüssigkeit die Temperatur der Holzkohle. Besonders schmackhaft wird es, wenn die Zwiebelringe aus der Marinade mit angegrillt oder gebraten und mit auf’s fertige Brätel gelegt werden.

Was kommt in die Marinade vom Thüringer Rostbrätel?

Die Marinade fürs Brätel besteht aus Zwiebeln, Senf, Kümmel, Knoblauch, Majoran, Salz und Pfeffer und natürlich aus Bier. Wer es herzhafter mag, greift zum Pilsener, süßere Gaumen dürfen auch Schwarzbier verwenden. Auch Worcestersauce ist eine beliebte Zutat für die Marinade.

Was passt zum Thüringer Rostbrätel?

Dazu passt entweder ganz simpel ein Brötchen oder eine Scheibe Schwarzbrot. Dann kann das Rostbrätel ganz einfach auf der Hand gegessen werden. Alternativ wird es mit Kartoffelsalat, Bratkartoffeln oder im Winter als Sonntagsessen mit Rotkraut und Klößen serviert. Auch ein Pilsener oder Schwarzbier passt hervorragend zum Brätel.

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