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Crêpes

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Crêpes

Schlichte, auf heißem Stein gebackene Teigfladen sind so alt wie die Menschheit selbst. Bei den Franzosen wurde dieses simple Gericht zu köstlich süßen Crêpes: hauchdünner Eierteig, der mit Beilagen zusammengefaltet als Snack verzehrt wird. Vor allem bei Volksfesten, auf Weihnachtsmärkten und am Strand ist die nächste Crêperie nie weit.

Was sind Crêpes?

In ihrer einfachsten Version sind Crêpes nicht mehr als ein hauchdünn gebackener Eierkuchen. Erst die Beilagen machen aus ihnen eine weit über Frankreich hinaus begehrte Köstlichkeit: mit Schlagsahne und frischen Erdbeeren zur Sommerzeit, winterlich mit Zimt bestreut oder unschlagbar süß mit Nussnugatcreme bestrichen. Als Dessertspezialität Crêpe Suzette werden sie sogar flambiert.

Aus der Bretagne um die Welt

Als Heimat der Crêpes gilt die wilde Bretagne im äußersten Nordwesten Frankreichs. Das harsche feuchte Klima ließ nur wenige Lebensmittel gedeihen – bis die Kreuzfahrer im 12. Jahrhundert den Buchweizen mitbrachten. Dieser gedieh bestens und wurde zum bretonischen Grundnahrungsmittel. Aus Buchweizenmehl gebackene, herbe Teigfladen sind heute noch unter dem Namen Galettes weit verbreitet in der Bretagne. Als zarterer Weizen leichter erhältlich und damit günstiger wurde, fand er ebenfalls zur Herstellung von Eierkuchen Verwendung: Die süße Variante Crêpes war erfunden.

Das Wort leitet sich vom lateinischen „Crispa/Crespus“ ab, und das erste Rezept, das „Crespes“ namentlich erwähnt, ist im Kochbuch „Le Menagier de Paris“ aus dem 14. Jahrhundert festgehalten. In Frankreich erlangten Crêpes zunächst als religiöses Gebäck zum Feiertag „La Chandeleur“ (Die Rückkehr des Lichtes, auf Deutsch Maria Lichtmess) am 2. Februar Bedeutung – und zwar so sehr, dass der Tag heute als offizieller „Jour des Crêpes“ im ganzen Land begangen wird.

Jeder Tag ist Crêpes-Tag

Bis heute hat sich die bretonische Zubereitungsart auf einem flachem Stein erhalten, der nun meist Crêperière genannt wird. Für die Zubereitung zu Hause kommen auch spezielle flache Crêpepfannen für den Herd zum Einsatz. Der Eierteig wird auf die heiße Platte gegossen und so dünn wie möglich mit einem Teigrechen verteilt. Der Rest bleibt der Fantasie des Kochs überlassen.

Wird die Crêpe als Snack vom Straßenrand verzehrt, kommen in der Regel einfache Zutaten wie Puderzucker oder Nugatcreme (die durch die Hitze flüssig wird) auf den noch flachen Teig, ehe die Crêpe zu einer handlichen Tasche zusammengefaltet wird. Als Dessert zu Hause falten Köche mehrere Crêpes zusammen und geben Zutaten wie Beeren, Ahornsirup oder Schokoladensoße und ordentlich Schlagsahne darüber. Die zweimal gefaltete Version heißt auf Französisch übrigens ganz poetisch Quart de Plaisir (Viertel der Freude).

Zu den berühmtesten Versionen gehört die Crêpe Suzette: Dabei wird der Teig mit Orangensaft und einem Orangenlikör wie Grand Marnier übergossen und flambiert.

Wenn Du süße Crêpes magst, solltest Du auch einmal die herzhafte bretonische Variante Galettes probieren und andere französische Desserts wie die berühmte Crème brûlée.

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