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Crème brûlée

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Crème brûlée

Crème brûlée

Spätestens, wenn die Gabel die knusprige Karamellkruste mit leichtem Knacken durchbricht, fließt das Wasser im Mund zusammen. Die Crème brûlée ist eine ungewöhnliche Kreation, die als Dessert ein köstliches mehrgängiges Menü abrundet, aber auch gerne einmal zwischendurch zum Kaffee gereicht wird.

Was ist Crème brûlée?

Bei der Crème brûlée handelt es sich um eine köstliche Mischung aus Eigelb, Sahne und Zucker, die mit einem Hauch Vanille in kleine flache Schälchen gegossen wird. Erst nach dem Backen erhält sie eine zusätzliche Zuckerschicht, die mit einem Brenner so stark erhitzt wird, dass sie sofort karamellisiert und eine knusprig harte Kruste bildet.

Die Entstehung der Crème brûlée

Mit der Erfindung der Crème brûlée brüsten sich Frankreich, Spanien und sogar das für kulinarische Höhenflüge eher weniger bekannte Großbritannien gleichermaßen. Belegt ist nur, dass das erste schriftliche Rezept für Crème brûlée am legendären Hof des Sonnenkönigs Ludwig XIV. in Versailles festgehalten wurde: Hofkoch François Massialot, der Verfasser eines der ersten französischen Kochbücher überhaupt, erwähnte die Süßspeise 1691 in seinem Werk „Le Cuisinier Royal et Bourgeois“. Interessanterweise wurde es damals noch Crème anglaise (Englische Creme) genannt, und tatsächlich soll es bereits 1630 an der berühmten Universität von Cambridge verspeist worden sein. Dennoch hat sich die Crème brûlée als unverwechselbar französische Köstlichkeit etabliert.

Vom Königshof in den Mainstream

Über viele Jahrzehnte hinweg blieb die Crème brûlée ein Geheimnis der Franzosen, ehe sich die Europäer verstärkt gegenseitig in die Kochtöpfe schauten. Mit der Nouvelle Cuisine von Paul Bocuse fand die Leckerei auch internationale Aufmerksamkeit – so sehr, dass in den USA heute ein National Creme Brulee Day gefeiert wird (und zwar am 27. Juli). Am Rezept hat sich seit den Zeiten des Sonnenkönigs kaum etwas geändert. Noch immer besteht die reine Crème brûlée lediglich aus den drei Grundzutaten Eigelb, Sahne und Zucker, denen verschiedene Aromen beigemischt werden. Neben Vanille können dies zum Beispiel eine Prise Zimt sein, Ingwer oder ein erfrischender Spritzer Zitronen- oder Orangenschale. Andere aromatisieren die Mischung mit Mandelmilch als Beigabe zur Sahne oder krümeln karamellisierte Nüsse über die Creme. Ein Koch, der etwas auf sich hält, verwendet übrigens nie Vanillearoma aus der Flasche, sondern ausschließlich echte Vanilleschoten.

Kalt serviert schmeckt‘s besser

Die fertige Crème brûlée soll grundsätzlich erst vollständig erkalten, ehe sie serviert wird. Dann ist die Karamellkruste perfekt hart und knusprig. Viele Restaurants servieren die Crème brûlée als Dessert mit einem zusätzlichen Klecks Schlagsahne, doch dies ist bei dem köstlichen Geschmack eigentlich überflüssig. Einfach mit Löffel oder Gabel die Kruste zerhacken und genießen!

Liebst Du Crème brûlée, solltest Du auch die spanische Variante Crema catalana probieren, die fast genauso zubereitet wird, jedoch warm auf den Tisch kommt. Nicht gebrannt, aber ebenso köstlich sind die italienischen Desserts Panna cotta und Zabaglione.

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