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Papadam

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Ihre Hauptzutat machen Papadam zu einer ebenso schmackhaften wie nahrhaften Beilage. Mehl von Hülsenfrüchten liefert nicht nur Proteine, Faserstoffe und Spurenelemente, es sorgt auch für die markante Knusprigkeit. Wer auf die Figur achtet, sollte Papadam nur geröstet bestellen.

Was ist Papadam?

Obwohl Inder auf die gesundheitlichen Vorzüge ihrer Küche schwören, haben Ernährungsexperten nicht nur positive Meinungen. Die reichen Soßen der Currys verdanken ihre cremige Konsistenz oft großen Mengen von Sahne und anderen Fetten. Die Vitamine der Zutaten leiden häufig während langer Kochzeiten. Eines steht jedoch fest: Wer den Geschmack von Currys liebt, nimmt diese Einschränkungen gerne in Kauf.

Gesundes Papadam aus Hülsenfrüchten

Es gibt auch Gerichte in der indischen Küche, deren gesundheitlicher Wert außer Zweifel steht. Die meisten Sorten von Papadam gehören dazu. Dafür sorgt die Hauptzutat: Mehl von Hülsenfrüchten. Ernährungswissenschaftler preisen Hülsenfrüchte als wertvolles und umweltfreundliches Nahrungsmittel. Sie wachsen in anspruchslosen Böden und sprießen auch ohne große Gaben von künstlichem Dünger.

Protein, komplexe Kohlenhydrate und Faserstoffe

Außerdem enthalten Hülsenfrüchte viel Protein. Darüber hinaus liefern sie komplexe Kohlenhydrate, die der Körper langsam verdaut und die somit lange satt machen. Weitere Pluspunkte von Hülsenfrüchten sind ihre Faserstoffe, die die Verdauung in Schwung bringen – nicht zu vergessen zahlreiche B-Vitamine und Spurenelemente wie Kalium, Kalzium und Magnesium.

Unverzichtbare Beilage einer Reisplatte

Im gesamten asiatischen Raum ist ein Thali, eine Reisplatte, ohne Papadam undenkbar. Ein Thali besteht aus einem großen Teller, der neben Reis und verschiedenen Currys, Dal und Raita, gewürzten Joghurt, enthält. Als knusprige Beilage liegt ein Papadam über dem Reis. Oft wird Papadam auch als Snack mit Zwiebeln und Chutneys serviert. Gefüllt mit Shrimps, Gemüse oder Huhn ist es eine beliebte Vorspeise.

Dünn, knusprig und wunderbar würzig

Papadam haben ihren Ursprung im Osten Indiens. Manche vergleichen Papadam mit Tortilla, aber das trifft nicht wirklich den Punkt – Papadam sind sehr viel dünner. Sie sind knusprig und kitzeln den Gaumen mit dem Aroma von verschiedenen Gewürzen. Pfeffer, Chilis, Sesam und Kümmel sind Aromen, die häufig in Papadam zu finden sind.

Papadam machen Frauen unabhängig

Papadam sind seit 1950 mit der indischen Frauenbewegung verknüpft. Shri Mahila Griha Udyog Lijjat Papad ist eine Organisation, die von Frauen für Frauen gegründet wurde. In ganz Indien ermöglicht diese Organisation Hausfrauen ein Einkommen durch die Produktion von Papadam. Heute beträgt ihr jährliches Geschäftsvolumen rund 100 Millionen Euro. Im Lauf der Jahre hat diese Organisation zahlreiche Nachahmer gefunden.

Einfaches Grundrezept, unzählige Variationen

Wie bei jedem Rezept gibt es unzählige Variationen von Papadam. Im Prinzip wird für Papadam Mehl mit Wasser, Salz und Gewürzen zu einem Teig verknetet. Anschließend rollt man die Fladen ganz dünn aus und trocknet sie in der Sonne. Manche Fladen entstehen aus Reis oder Kartoffelmehl. Diese Versionen von Papadam können nicht die gleichen, gesundheitlichen Vorzüge für sich beanspruchen wie die Fladen, die aus Mehl von Hülsenfrüchten hergestellt werden.

Gebraten oder geröstet

Papadam erhalten ihre Knusprigkeit während des Kochvorgangs. Die Fladen werden entweder gebraten oder geröstet. Wenn Du auf die Linie achtest, solltest Du Papadam unbedingt geröstet bestellen. Unter dem Grill oder direkt über einer Gasflamme werden Papadam wunderbar knusprig – ohne ein Gramm Fett. Allerdings handelt es sich dabei um eine vergängliche Eigenschaft. Papadam sollten so schnell wie möglich verzehrt werden, denn sie bleiben nicht lange knusprig.

Probiere auch

Wem indische Küche schmeckt, sollte neben Papadam auch Dal Makhani, Tandoori Chicken oder Palak Paneer probieren.

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